Suche: Adobe arbeitet nun eng mit Yahoo und Google zusammen

Matias Roskos
03. Juli 2008, 08:19 Uhr, 0 Reaktionen
Kategorie: Allgemein

In einer Pressemitteilung teilt Adobe mit, das man in der Zukunft eng mit Google und Yahoo zusammenarbeiten möchte, um die Auffindbarkeit von Webseiten die mit Flash erstellt wurden und auch von RIA-Anwendungen spürbar zu verbessern. Ein wichtiger Schritt – für Adobe genauso für alle Flash-Entwickler. Sollten sich tatsächlich endlich die Zeiten ändern, in denen es schier unmöglich war mit Flashprojekten von Google und Yahoo gefunden zu werden?

In der Pressemitteilung heißt es unter anderem:

Adobe Systems kooperiert künftig mit etablierten Anbietern aus dem Bereich Internetsuche, um die Durchsuchbarkeit von dynamischen Webinhalten sowie Rich Internet Applikationen (RIAs) deutlich zu verbessern. Zunächst ermöglicht Adobe mit einer optimierten Adobe® Flash® Player Technologie Google und Yahoo!, Inhalte aus dem Flash-Dateiformat (SWF) zu indizieren, die bei Recherchen bisher nicht gefunden wurden. Dadurch wird die Anzahl relevanter Treffer in Suchergebnissen innerhalb der vielen Millionen RIAs und anderen dynamischen Inhalten, die auf Basis des Adobe Flash Player laufen, signifikant erhöht.

“Bislang stellte es eine echte Herausforderung dar, nach den Millionen von RIAs und dynamischen Inhalten im Web zu suchen. Wir treiben deshalb die Verbesserung der Suche nach Inhalten voran, die über den Adobe Flash Player laufen“, so David Wadhwani, General Manager und Vice President der Platform Business Unit bei Adobe. „Wir arbeiten nun zunächst mit Google und Yahoo! daran, die Suche nach reichhaltigen Inhalten im Web spürbar zu verbessern. Ziel ist es, diese Möglichkeit auszuweiten und sie für alle Ersteller von Inhalten, Entwickler und Endverbraucher nutzbar zu machen.“

„Google hat intensiv daran gearbeitet, das Lesen und Finden von SWF-Dateien zu verbessern”, so Bill Coughran, Senior Vice President of Engineering bei Google. „Durch die Zusammenarbeit mit Adobe können wir nunmehr Besitzern von Webseiten, die sich dafür entscheiden, Seiten mit der Adobe Flash-Software zu erstellen, dabei helfen, Inhalte besser zu indizieren. Indem wir das Durchsuchen von dynamischen Inhalten optimieren, werden wir letztlich auch das Sucherlebnis unserer Nutzer verbessern.“

„Designer und Webentwickler sind seit langem darüber frustriert, dass Suchmaschinen nicht besser auf Informationen in Inhalten zugreifen können, die sie auf Basis der Flash-Technologie erstellen. Es freut uns zu sehen, wie Adobe und die Suchmaschinen direkt zusammenarbeiten, um die Situation zu verbessern“, so Danny Sullivan, Chefredakteur von SearchEngineLand.com. „Diese Veränderungen sollten dabei helfen, Informationen zu erschließen, die bislang ‚unsichtbar’ waren, und letztlich zu einem besseren Sucherlebnis führen.“

Dem ist nix mehr hinzu zu fügen. Außer einem laut vernehmlichen: ENDLICH!

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Über den Autor

Matias Roskos
2236 Beiträge

Matias Roskos ist der Gründer des VisualBlog. Neben seiner Tätigkeit als Blogger ist er noch Inhaber von Deutschlands erster Community- und Crowdsourcing-Agentur VOdA. Als Crowdsourcing-Evangelist beschäftigt er sich als Redner und Autor mit dem Thema Open Innovation, Crowdsourcing und Socialnetworkstrategien. Er schreibt für diverse andere Webprojekte und betreibt das Fachblog Socialnetworkstrategien.de

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