Auf dem Dr. Web Weblog gibt es einen lesenswerten Artikel zum Thema “Flexible Layouts”, den ich jedem Webdesigner und Webentwickler wärmstens empfehlen möchte. Geschrieben hat ihn der Erfinder von YAML, Dirk Jesse.
Die aktuelle Browsergeneration mit Firefox 3, Opera 9 und dem Internet Explorer 7 kommt mit einem Feature daher, welches auf den ersten Blick die Arbeit für Webdesigner in der Zukunft um ein Vielfaches einfacher machen könnte – dem Seitenzoom. Anstelle der Möglichkeit, die Schriftgrößen einer Webseite nachträglich zu vergrößern, skaliert die neue Technik das gerenderte Layout samt Bildern und Hintergrundgrafiken proportional. Dadurch wird jedes pixelbasierte Layout “skalierbar”, Inhalte brechen nicht mehr aus ihre Boxen aus, Inhalte überlagern sich nicht plötzlich, nur aufgrund des eingestellten Zoom-Faktors – reale Vorteile der neuen Technik.
Doch ist die neue Zoomtechnik wirklich so vorteilhaft, dass wir keine flexiblen Layouts mehr benötigen? In Blogs in aller Welt stellen sich Webentwickler wieder häufiger die “ewige” Frage des Webdesigns und beantworten sie mit “Ja”. Die Entwicklung eines fixen Layouts geht dem Webdesigner leichter von der Hand, sie erlauben pixelgenaue Postionierung (der Traum vieler Grafiker) und der Anwender kann sich das Layout jederzeit auf seine Wunschgröße zoomen.
Ich denke nicht, dass dieser Weg zu besseren und zugänglicheren Webseiten führt und möchte deshalb in Erinnerung rufen, warum flexible Layouts heute und in der Zukunft mehr den je eine Daseinsberechtigung haben.






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