Es gibt einen neuen Shooting-Star im deutschen Web 2.0: Wer-kennt-wen. 2,9 Milliarden Seitenaufrufe und 83 Millionen Visits im Mai. Das sind schier unfassbare Zahlen. Damit schiebt man sich an Myspace Deutschland, Lokalisten, Xing und anderen vorbei und nähert sich dem Platzhirschen StudiVZ beträchtlich.
Ich bin gespannt, wo die Reise mit Wer-kennt-wen noch hingeht und werde mich wohl oder übel die nächsten Wochen dort mal umschauen müssen. Ein solche Entwicklung muss man einfach im Auge behalten, egal, was man vom Grundkonzept hält.
Kommentar eines Kollegen neulich zu Wer-kennt-wen: “Da haben mich Leute kontaktiert, mit denen ich in der Grundschule war. Von denen hätte ich nie gedacht, das die mich jemals wiederfinden. Und da sind lauter Leute denen ich nie zugetraut hätte, das sie irgendwie im Netz unterwegs sind.”
Wer kennt wen spricht also ganz offensichtlich eine neue Gruppe von Nutzern an: sie sind wenig netzaffin und wollen einfach nur Leute wiederfinden. Nicht mehr und nicht weniger. Wie lange das gut geht steht in den Sternen. Und ich hab gehört, das RTL (sie halten 49%) auch noch nicht so recht weiß, was sie mit dem Projekt anfangen sollen. Aber jetzt wird es erstmal vermarktet, damit ein paar Euro zurückfließen.






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