Wir SIND Berlin ist eine Initiative von mir, Matias Roskos. Ich als Berliner bin unzufrieden mit dem Grundtenor der offiziellen Berlin-Kampagne “Be Berlin“. Dort werden die Berliner aufgefordert sich endlich als Berliner zu präsentieren. Aber genau das tun wir Berliner tagtäglich. Es gibt so viele spannende, inspirierende, einzigartige Menschen und Projekte in dieser Stadt. DIE muss man präsentieren. Denn sie machen Berlin zu dem was es ist – eine der spannendsten, pulsierendsten, mutigsten Städte der Welt. Darum: Wir SIND Berlin.
Ich stelle pro Woche drei verschiedene Menschen und ihre Projekte vor. Kurz und knapp. Alles Projekte, die ich selbst kennen und vor allem auch schätzen gelernt habe. Wer sich daran beteiligen will, ist herzlich eingeladen.
Hier finden sie die bisherigen Teile dieser Serie.
Seeed: Es gibt etliche verdammt gute Bands und Musiker aus Berlin. Aber kaum eine Band symbolisiert so sehr Berlin wie Seeed. Denn Seeed steht für Vielfalt, Größe, Kraft, Witz, Einzigartigkeit. Die 1998 gegründet und mit 11 Mitgliedern deutlich größer als normale Bands – aber was ist schon normal in Berlin? – haben sie mit ihrem unverwechselbaren Reggea-Dancehall-Style die deutsche Musikszene in den letzten zehn Jahren ganz gewaltig geprägt. Und Berlin kann stolz sein auf solche Bands wie Seeed!
Die Oberbaumbrücke: Für viele ist diese Brücke die schönste Brücke der Stadt. Sie verbindet heute den Friedrichshain und Kreuzberg und damit auch den ehemaligen Osten mit dem ehemaligen Westen. In den Zeiten des Kalten Krieges durfte sie nicht betreten werden. Erst nach der Wende wurde sie wieder geöffnet und auch der U-Bahn-Verkehr in der oberen Ebene wieder aufgenommen. Sie wurde gebaut von 1894 bis 1896 nach Plänen des Architekten Otto Stah. Ihre zwei Markanten Türme haben eine Höhe von 34 Metern und sind dem Mitteltorturm der Stadtmauer in Prenzlau nachempfunden. Jeder Berlin-Besucher sollte sich die Oberbaumbrücke nicht entgehen lassen und die Aussicht in beide Richtungen die Spree hinunter genießen.
Die Wikipedia-Seite zur Oberbaumbrücke.
Karotta Bio-Imbiss: Wo gibt es die leckersten Suppen im Friedrichshain? Da gibt es für mich nur eine Antwort: bei Karotta! Täglich ein oder zwei leckere Tagessuppen – mal eine Sauerkrautsuppe, mal Rote Beete, Kartoffelsuppe und viele viele andere Kompositionen, die es sonst wohl kaum anders gibt. Die sympathische Macherin lässt sich immer wieder etwas Neues einfallen. Und jedesmal schmeckts super lecker. Aber wie es sich für einen Bio-Imbiss gehört, gibt es auch andere leckere Dinge: frisch gepresste Säfte (ich empfehle Karotta-Apfelsine-RoteBeete!), liebevoll belegte Bagel und Ciabatta, Kuchen, Kaffee, Espresso, Latte Machiato, Tees und und und. Und das alles zu absolut fairen Preisen. So macht Bio Spaß: klein, lecker, sympathisch.






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