MySpace hat ne prima Idee: Dataportability / Und Facebook liftet die Profilseiten und kündigt Connect an

Matias Roskos
10. Mai 2008, 08:48 Uhr, 2 Reaktionen
Kategorie: Web 2.0

dataportabilityViele nervt es, das sie bei allen möglichen Diensten und Social Networks immer wieder ihre Login-Daten eingeben müssen. Und das sie überall einzeln ihre Daten, Kontakte, Termine updaten müssen. Nun geht MySpace – ui, MySpace? Die sonst immer hinterherhinkten? – einen guten Schritt voran und bietet eine Schnittstelle zu Partnerseiten an, so das man seine Daten miteinander verknüpfen kann. Dazu gehören: Yahoo, Ebay, Twitter und Photobucket.

Das Ganze nennt sich DataPortability. Alle weiteren Infos findet ihr bei TechCrunch. Witzig finde ich die Formulierung dort “The Center of all user data”. Da ist was dran.

Sharing user data so openly (with user permission) is a terrific way to incentivize users to store all their core data at MySpace to begin with. Users eventually need one place on the Internet to store their data, or lots of places to store different types of data. But what they don’t want is today’s world where they are recreating and storing the same data over a plethora of social networks just because all those sites refuse to share. We’re starting to see the floodgates open and the idea of data sharing become a reality

schreibt TechCrunch. Und hier ist das dazugehörige Video:

DataPortability – Connect, Control, Share, Remix from Smashcut Media on Vimeo.

Fast gleichzeitig erfährt man bei Facebook, das sie die Profilseiten verbessern wollen. Hier sind die Screenshots dazu. Hmmm. Naja. DIESE News haut nun wirklich niemanden um. Auch wenn dieser Punkt sicherlich dringend nötig ist. Aber es gibt noch genug andere Schwächen auf Facebook. Ich sprach sie neulich an.
Nachtrag: Aber kaum habe ich diese Zeilen geschrieben, meldet Facebook, das man demnächst Connect launchen wird, wodurch ein Transfer seiner Facebook-Daten zu anderen Diensten möglich wird:

Facebook Connect is the next iteration of Facebook Platform that allows users to “connect” their Facebook identity, friends and privacy to any site. This will now enable third party websites to implement and offer even more features of Facebook Platform off of Facebook – similar to features available to third party applications today on Facebook.

Na also. Geht doch.

Spannend bleibts an allen Fronten. Schauen wir, wie es weitergeht…

Post to Twitter



Über den Autor

Matias Roskos
2233 Beiträge

Matias Roskos ist der Gründer des VisualBlog. Neben seiner Tätigkeit als Blogger ist er noch Inhaber von Deutschlands erster Community- und Crowdsourcing-Agentur VOdA. Als Crowdsourcing-Evangelist beschäftigt er sich als Redner und Autor mit dem Thema Open Innovation, Crowdsourcing und Socialnetworkstrategien. Er schreibt für diverse andere Webprojekte und betreibt das Fachblog Socialnetworkstrategien.de

2 Reaktionen

  1. [...] Donnerstag morgen, Hallo liebe Sorgen … Du kannst einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf deiner Seiteeinrichten. [...]

  2. [...] Das bedeutet aber auch, das international aufgestellte Plattformen wie Facebook oder MySpace noch enormes Potential gerade auch in diesen Ländern haben. Und wenn die Marktdurchdringung nicht funktionieren sollte – Facebook kommt ja nicht so recht voran hier in Deutschland – dann wird man das mittelfristig durch Zukäufe regeln. Spätestens 2009 wird eine Welle noch Social Network Verkäufen über Europa rollen! Glaubt mir. Aber nur die wirklich starken Seiten mit hohem Traffic und vielen aktiven (!) Mitgliedern werden interessant sein. Kleine Player werden sich nur behaupten können, wenn sie die entstehenden Schnittstellen hin zu den Großen nutzen und einen Datenaustausch gewährleisten. Eine Berechtigung haben Nischen-Netzwerke auf jeden Fall. Aber streng abgeschottete Projekte werden über kurz oder lang sich nicht halten können. [...]

Dein Kommentar