Kostenlos im Bahnhof surfen? Mit dem EEE-PC und T-Mobile?

Matias Roskos
19. Mai 2008, 09:59 Uhr, 2 Reaktionen
Kategorie: Allgemein

Nicht so einfach. Nicht so einfach wie gedacht. Nicht so einfach wie angepriesen.

Ich wollte neulich Abend am Ostbahnhof in Berlin mit meinem neuen EEE-PC ins Internet. Hotspots an jeder Ecke wird einem versprochen. Und meinem Asus EEE lag ein Werbeflyer von T-Mobile bei, das ich 300 Stunden kostenlos ins Internet könne, wenn ein Hotspot in der Nähe wäre.

In dem T-Mobile-Flyer steht:

Starten Sie den Browser über den Button Web und gehen Sie auf die Seite www.asus.hotspot.de. Hier gehen Sie Ihre Eee PC Seriennummer ein, ihren Namen sowie ihre Handynummer.

Ich gab diese Url in meinen Browser ein und… landete nicht auf der entsprechenden Seite für Eee-PC-Käufer. Sondern auf der Bahnhofsseite von T-Mobile, auf der ich entweder meine Kundennummer eingeben konnte oder per Kreditkarte surfen. Auch nach 20 Minuten suchen fand ich nirgends irgendwo einen Hinweis auf Eee-PC-Käufer. Ganz ehrlich: ich fühlte mich mächtig verarscht!

Damit war es vorbei mit der guten Laune. Und Surfen war auch nicht möglich (außer mit Kreditkarte).

SO, liebe T-Mobile-Leute, macht man sich keine Freunde. Ganz im Gegenteil. Dann soll man das mit der Werbung und den 300-Freiminuten lieber lassen! Denn wenn sich der Kunde verarscht fühlt, erreicht man das ganze Gegenteil.

Und ich habe bis jetzt nicht verstanden, warum ich diese Seite www.asus.hotspot.de im Bahnhof nicht erreichen konnte. Ist das nur am Ostbahnhof in Berlin so oder an allen Bahnhöfen?! Von Zuhause gibt es keine Probleme. Aber es steht nirgends im T-Mobile-Flyer, das ich mich zuhause erstmal registrieren muss, damit ich später am Bahnhof surfen kann. Macht ja auch nicht wirklich Sinn… Schade. Einfach nur extrem schade, so ein nach hinten losgehender Schuss.


Über den Autor

Matias Roskos
2708 Beiträge

Matias Roskos ist der Gründer des VisualBlog. Neben seiner Tätigkeit als Blogger ist er noch Inhaber von Deutschlands erster Community- und Crowdsourcing-Agentur VOdA. Als Crowdsourcing-Evangelist beschäftigt er sich als Redner und Autor mit dem Thema Open Innovation, Crowdsourcing und Socialnetworkstrategien. Er schreibt für diverse andere Webprojekte und betreibt das Fachblog Socialnetworkstrategien.de

2 Reaktionen

  1. Kommentar von Hannes
    19. Mai 2008, 23:37 Uhr

    Naja, 1x zuhause registrieren ist für 300 Gratis-Surfstunden (nicht -minuten, wie von dir geschrieben) imo nicht zuviel verlangt. Nix für ungut.
    Verarscht solltest du dich vielmehr fühlen, weil du mit einem Surf-Coupon abgespeist wurdest, während Käufer der ersten Stunde in den Genuss eines leistungsfähigeren Akkus kamen.

    Ciao
    Johannes

  2. Kommentar von Matias
    20. Mai 2008, 08:45 Uhr

    Nein – zu viel verlangt ist es definitiv nicht. Aber: man muss es wissen!
    Auf dem Coupon steht davon jedenfalls nichts. Und wenn man dann am Bahnhof ist und denkt “dann probier ich das doch mal aus. ist doch ne super Sache” und dann nicht auf die Seite kommt – warum auch immer – DANN fühlt man sich verarscht.

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