Goodbye Windows – Splashtop is coming – Asus setzt auf revolutionäre Software

Matias Roskos
31. Mai 2008, 17:46 Uhr, 1 Reaktion
Kategorie: Allgemein

Windows war gestern. Teure Notebooks sind passé. Dank Asus und Splashtop aus dem Hause Device VM, einem jungen Unternehmen aus San Jose.
Asus will demnächst 1 Million Mainboards im Monat mit Splashtop ausrüsten und ausliefern. Splashtop ist ein Mini-Linux, das bereits im Bios, also noch vor dem Start eines Betriebssystems, geladen wird und dadurch sofort nach dem Einschalten zur Verfügung steht. Kein langes hochladen, kein Warten. Man kann sofort ins Netz. Enthalten sind Firefox als Browser und Skype zum Telefonieren. Und ein Betriebssystem wie Windows ist damit praktisch überflüssig.

Im Splashtop-Blog heißt es:

Great news this morning! Our partner, Asus, will be putting Splashtop (branded as Express Gate) on several of their notebooks. This announcement, in advance of Computex, makes this the first official release of the Splashtop environment on notebooks. This is great news for us here at DeviceVM as we have been working hard to proliferate our instant web experience. In addition to our web browser, this version of Splashtop will also include chat, skype, photo management and even online gaming.

This announcement on the heels of our last big news, which projects that Splashtop will be embedded on 1,000,000 Asus motherboards per month, makes May a great month for DeviceVM. Everyone who has been working nights and weekends to make the promise of an instant web experience a reality has reason to be proud. Congratulations!

Ich brauche also eigentlich kein Betriebssystem mehr. Außer ich will Software nutzen, die auf der Festplatte installiert ist. Lager ich meine Daten jedoch online aus und nutze nur noch Software, die mir online zur Verfügung steht, wird Windows total überflüssig. Muss das Microsoft nicht Angst machen?

Der Trend geht ganz klar zu RIA, Rich Internet Applications. Ich schrieb schon mehrmals darüber und teste Aviary, das perspektivisch Photoshop ersetzen könnte. Mittels RIA kann ich online Arbeiten. Google geht mit seinem GoogleDocs ja auch in diese Richtung. Es wird noch eine Weile (Zwei Jahre? Oder eher drei?) dauern, bis sich diese Entwicklungen manifestieren. Noch also kann Microsoft reagieren. Und tut es im Hintergrund ja auch bereits.

“Wozu noch Software auf dem teuren Rechner?” werden sich in der Zukunft immer mehr Menschen fragen. Man wird online arbeiten. Kostengünstiger. Mit schlankerer Hardware. Asus ist da sowas von weit vorn, das diese Firma das neue Apple werden könnte!!! Man darf gespannt sein, ob und wie Apple reagiert.

Die Zukunft in Sachen Internet und Arbeiten am PC hat bereits begonnen. Noch als kleines, zartes Pflänzchen. Aber es ist nur allzu deutlich wohin es gehen wird. Es wird bequemer werden für die Menschen. Es wird schneller werden. Es wird preiswerter werden. Und darüber darf man sich schon jetzt freuen.

Hier noch ein bissel Video zum Thema:

Und hier ein weiteres Video was zeigt, was schon jetzt machbar ist. Zoho hab ich bisher noch nicht ausprobiert. Muss ich unbedingt tun, nach diesem Video zu urteilen.


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Über den Autor

Matias Roskos
2708 Beiträge

Matias Roskos ist der Gründer des VisualBlog. Neben seiner Tätigkeit als Blogger ist er noch Inhaber von Deutschlands erster Community- und Crowdsourcing-Agentur VOdA. Als Crowdsourcing-Evangelist beschäftigt er sich als Redner und Autor mit dem Thema Open Innovation, Crowdsourcing und Socialnetworkstrategien. Er schreibt für diverse andere Webprojekte und betreibt das Fachblog Socialnetworkstrategien.de

Eine Reaktion

  1. Kommentar von Leon
    01. Juni 2008, 19:58 Uhr

    Die Software/Hardware-Lösung finde ich wirklich gelungen und Asus geht auf jeden Fall in die richtige Richtung – vor allem auf Sub/Netbooks spielt die Applikation seinen Reiz aus. Ein richtiges Betriebssystem kann das aber (noch) nicht ersetzen. Schließlich ist man nicht überall online und nicht jeder besitzt eine umts Flatrate und die Anwendungen sind im Internet zu langsam.

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