Europa und seine Social Networks

Matias Roskos
17. Mai 2008, 14:26 Uhr, 8 Reaktionen
Kategorie: Web 2.0

In Sachen internationaler Vernetzung gibt es in Europa ganz sicher noch argen Aufholbedarf. Jedes Land hat sein eigenes Big-Social-Network. In Deutschland ists StudiVZ, in Frankreich Skyrock oder in Belgien Netlog (noch nie vorher was von gehört).

Europa und seine Social NetworksDas bedeutet aber auch, das international aufgestellte Plattformen wie Facebook oder MySpace noch enormes Potential gerade auch in diesen Ländern haben. Und wenn die Marktdurchdringung nicht funktionieren sollte – Facebook kommt ja nicht so recht voran hier in Deutschland – dann wird man das mittelfristig durch Zukäufe regeln. Spätestens 2009 wird eine Welle von Social Network Verkäufen über Europa rollen! Glaubt mir. Aber nur die wirklich starken Seiten mit hohem Traffic und vielen aktiven (!) Mitgliedern werden interessant sein. Kleine Player werden sich nur behaupten können, wenn sie die entstehenden Schnittstellen hin zu den Großen nutzen und einen Datenaustausch gewährleisten. Eine Berechtigung haben Nischen-Netzwerke auf jeden Fall. Aber streng abgeschottete Projekte werden über kurz oder lang sich nicht halten können.

Falk Lüke hat mal eine wunderbare Zusammenstellung gemacht, in welchem Land welches Network dominant ist. Danke!


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Über den Autor

Matias Roskos
2437 Beiträge

Matias Roskos ist der Gründer des VisualBlog. Neben seiner Tätigkeit als Blogger ist er noch Inhaber von Deutschlands erster Community- und Crowdsourcing-Agentur VOdA. Als Crowdsourcing-Evangelist beschäftigt er sich als Redner und Autor mit dem Thema Open Innovation, Crowdsourcing und Socialnetworkstrategien. Er schreibt für diverse andere Webprojekte und betreibt das Fachblog Socialnetworkstrategien.de

8 Reaktionen

  1. Kommentar von larsen
    17. Mai 2008, 14:51 Uhr

    Bin auch der Meinung, dass eine Kanibalisierung bei den SNs stattfinden wird, die Frage ist nur, ob die “Großen” wirklich viel Geld in die Hand nehmen. Bisher gibt es nämlich noch kein überzeugendes Monetarisirungskonzept. Zumindest ist mir keines bekannt oder aufgefallen.

  2. Kommentar von Matias Roskos
    17. Mai 2008, 15:00 Uhr

    Monetarisierungskonzepte?
    Hatte Google eins, als sie gestartet sind?
    Da mache ich mir keine Sorgen. Networks WERDEN Geld verdienen. Mittels Werbung, mittels intelligenter Marketing-Kampagnen IN den Networks, mittels Crowdsourcing, mittels Kooperationen mit dem Ecommerce und und und.
    Das kommt. Und wird funktionieren. TV funktioniert auch. Und wo ist da das Monetarisierungskonzept? Nur Werbung! Klar – hat (noch!) eine höhere Reichweite. Aber innovativ ist DAS Konzept auch nicht.

  3. Kommentar von Dago
    18. Mai 2008, 13:49 Uhr

    Ich denke da gibts schon globale Player im Social Networking. Was ist den zum Beispiel mit Xing? Die sind doch recht international aufgestellt.
    Bei denen funktioniert auch die Monetarisierung so halbwegs. Da die “höheren” Mitgliedschaften bezahlt werden müssen.

  4. Kommentar von Matias Roskos
    19. Mai 2008, 08:25 Uhr

    @Dago
    Yepp – Xing ist sicherlich ein Beispiel, wie es funktionieren kann. Bezahltdienste ist eine Option. Es ist aber fraglich, ob bei Social Networks, die bisher komplett kostenlos waren, eine solche Option Sinn macht. Dafür müsste man echte Mehrwerte anbieten, dann könnte man einen Premiumbereich einführen. Zum Beispiel eine Jobbörse. Oder ein Individualisierungstool. Oder Zugang zu exklusiven Entertainment-Channels.
    Das wird kommen. Aber noch sind wir nicht so weit – vor allem nicht die Nutzer.

  5. Kommentar von Falk Lüke
    19. Mai 2008, 10:34 Uhr

    Gerne. ;)

  6. Kommentar von Julian Schrader
    19. Mai 2008, 14:01 Uhr

    „Facebook FTW!“ — StudiVZ/meinVZ/schuelerVZ finde ich relativ nervig.

  7. [...] Matias Roskos vom VisualBlog meint: [...]

  8. Kommentar von Paul van Veenendaal
    20. Mai 2008, 22:29 Uhr

    In the Netherlands Hyves is the biggest social network with 6.5 million users. Netlog has just 1.2 million users in The Netherlands.

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