Wir SIND Berlin (Teil1): Leschifanten, Exchange*Me und Ronald Raue

Matias Roskos
22. März 2008, 11:55 Uhr, 0 Reaktionen
Kategorie: Allgemein

Wir SIND Berlin ist eine Initiative von mir, Matias Roskos. Ich als Berliner bin unzufrieden mit dem Grundtenor der offiziellen Berlin-Kampagne “Be Berlin“. Dort werden die Berliner aufgefordert sich endlich als Berliner zu präsentieren. Aber genau das tun wir Berliner tagtäglich. Es gibt so viele spannende, inspirierende, einzigartige Menschen und Projekte in dieser Stadt. DIE muss man präsentieren. Denn sie machen Berlin zu dem was es ist – eine der spannendsten, pulsierendsten, mutigsten Städte der Welt. Darum: Wir SIND Berlin.
Ich stelle pro Woche drei verschiedene Menschen und ihre Projekte vor. Kurz und knapp. Alles Projekte, die ich selbst kennen und vor allem auch schätzen gelernt habe. Wer sich daran beteiligen will, ist herzlich eingeladen.

Leschifanten aus KreuzbergLeschifanten: “Kazikistan, das sagenumwobene Herkunftsland der Leschis, ist nach wie vor ein weißer Fleck auf der Landkarte.” heißt es auf der Leschi-Webseite. Das ändert sich jedoch immer mehr. Hinter diesem wunderbaren Projekt aus Berlin-Kreuzberg stecken Franz Hoffmann und Bruno Kolberg.
Die Leschifanten und seine Kameraden sind mit einer witzigen Story umgebene Wärmekissen für Kinder und Erwachsene, gefüllt mit Bioweizen.
Noch einmal das Leschi-Team: “Vor Jahrmillionen in den Savannen und Steppen Zentralkazikistans beheimatet, haben sich Leschifanten später auch in andere Lebensräume ausgebreitet. Sie zeigen dabei eine außergewöhnlich gute Anpassungsfähigkeit. Der Leschifant ist sehr menschenfreundlich, Dein treuer Freund und immer für dich da. Bauchweh, Frösteln und Liebeskummer verflüchtigen sich in Gegenwart eines warmen Leschifanten im Nu.
Ich liebe diese Leschifanten und vor allem auch die Art, wie um diese hochwertigen Wäremkissen eine komplexe Story gestrickt wurde. Witzig gemacht und ein gutes Produkt – mitten aus Berlin.

Zur Leschifanten-Webseite.

Exchange*MeExchange*Me: “Hilfe bei PC-Problemen, Wände streichen, Babysitten oder Spanisch lernen? Tausche doch einfach: biete eigene Dienstleistungen an und Du bekommst dafür kostenlose Hilfe von anderen.” so heißt es auf der Exchange*Me-Startseite.
Hinter dem Projekt steckt der Wahl-Berliner Matthias Pries, der mit diesem Online-Portal für private Dienstleistungen 2005 online ging. Das Ganze ist kostenlos und schafft einem die Möglichkeit Dienstleistungen wie zum Beispiel Renovierung, Klavier-Unterricht, Einkaufsgänge und vieles mehr einzutauschen gegen Leistungen, die man selbst anbieten kann. Das Gute ist, das man nicht 1:1 tauscht, sondern sich sogenannte MEs erwirbt, in dem man eine Leistung erbringt. Und diese MEs setzt man dann ein, um andere Leute zu engagieren. Eine großartige Idee.
Eigentlich müssten bei so einem Projekt schon allein aus Berlin mindestens 200.000 Menschen angemeldet sein. Viele hier helfen doch super gern, wissen aber oft nicht wie und wo. Exchange*Me schafft da Abhilfe. Doch noch sind zu wenige Nutzer aktiv auf Exchange*Me. Das muss sich ändern, finde ich. Vielleicht kann der richtige Investor da Abhilfe schaffen. Macht aus meiner Sicht auf jeden Fall Sinn.
Ein gutes, spannendes und sinnvolles Webprojekt, das die Menschen nicht nur virtuell, sondern auch im realen Leben zueinander führt.

Zur Exchange*Me-Webseite.

Ronald RaueRonald Raue: Der Berliner Ronald Raue ist mehrfacher Weltmeister, Olympiasieger und 40facher Deutscher Meister im Kanu-Rennsport. Er ist einer der heißen Medaillenkandidaten für die kommenden olympischen Spiele in Peking.
Ronald Raue gehört zu den seit Jahren erfolgreichsten deutschen Sportlern und ist nicht nur Dank seiner Erfolge, sondern auch aufgrund seines Trainingseinsatzes und seiner professionellen Herangehensweise an seinen Sport ein echtes Vorbild für Kinder und Jugendliche.
Einfach ein starker Berliner! Ich freue mich schon auf die Kanu-Rennen bei Olympia 2008.

Zur Webpräsenz von Ronald Raue.



Über den Autor

Matias Roskos
2708 Beiträge

Matias Roskos ist der Gründer des VisualBlog. Neben seiner Tätigkeit als Blogger ist er noch Inhaber von Deutschlands erster Community- und Crowdsourcing-Agentur VOdA. Als Crowdsourcing-Evangelist beschäftigt er sich als Redner und Autor mit dem Thema Open Innovation, Crowdsourcing und Socialnetworkstrategien. Er schreibt für diverse andere Webprojekte und betreibt das Fachblog Socialnetworkstrategien.de

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