Darauf hatte ich schon lange gewartet. Mit Photoshop Express bringt Adobe endlich auch eine kostenlose Online-Bildbearbeitungssoftware heraus. Aber so mächtig wie Photoshop wird sie (erstmal?) nicht sein. Aber ich tippe mal, spätestens in zwei Jahren werden wir alle mit Photoshop online arbeiten – gegen eine monatliche Nutzungsgebühr oder eine Photoshop-Dauerflatrate. Das wird kommen. Ganz sicher.
Aber Vorsicht vor Photoshop Express. Denn der Haken steckt im Kleingedruckten. SpiegelOnline schreibt:
Bei der Registrierung für Photoshop Express muss der Nutzer wie bei fast jedem Online-Dienst umfangreichen Geschäftsbedingungen zustimmen. Skeptisch macht die Formulierung, man stimme hier auch allen anderen, “per Verweis eingeschlossenen” (im englischen Original: “incorporated by reference”) Dokumenten zu. Nach zwei Klicks und viel Scrollen ist man dann beim Eingemachten: “Nutzung ihrer Inhalte”. Da lässt sich Adobe für alle über den Photoshop-Dienst zum Beispiel in Bildergalerien veröffentlichten Fotos unter anderem diese Rechte weltweit, wenn auch nicht exklusiv einräumen. Adobe darf:
* mit öffentlichen Fotos der Nutzer “Einnahmen erzielen”.
* diese Bilder “reproduzieren, verändern, veröffentlichen” und in “anderen Materialien oder Arbeiten in jedem Format und Medium” verwenden
* das Bildmaterial “an Dritte weiterlizenzieren”
Ui. Das ist heftig. Photoshop kann dann mit den Fotos machen was sie wollen. Zwar nicht exklusiv, aber dennoch. Und von den Einnahmen sieht man selbst gar nix.
Bleibt zu hoffen, das sie DIESE AGBs ganz schnell ändern. Dr. Ulbricht? Bitte mal übernehmen diesen “Fall” und analysieren. Sehe ich da zu schwarz?
















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