Wir können auch Logo – Projekt der Fachhochschule Kufstein befindet sich auf der Zielgeraden!

Gemeinsam mit der Fachhochschule Kufstein hatten wir vor einiger Zeit aufgerufen, dass zukünftige Erscheinungsbild der renommierten Bildungseinrichtung mitzugestalten und ein Logo zu erarbeiten, dass zum visuellen Leitbild der Fachhochschule werden kann. Dieses gleichermaßen herausfordernde, wie auch spannende Projekt befindet sich nun auf der Zielgeraden. Natürlich wussten wir, dass die Gestaltung einer Wort- und Bildmarke eine ganz besondere Herausforderung darstellt. Doch wir wussten auch, dass unsere Community genau solche Herausforderungen mag. Einfach kann jeder! Und wir wurden nicht enttäuscht! Es folgten 144 Designer dem Aufruf und reichten 357 Entwürfe ein.

Ein Großteil der Ideen für das zukünftige visuelle Erscheinungsbild der FH Kufstein waren dabei so exzellent, dass es dem Entscheidungsgremium schwer viel, sich auf einige wenige Logos festzulegen. In mehreren Sichtungsrunden wurden die unterschiedlichen Interpretationsansätze der Logos im Rahmen von Identifikations- und Machbarkeitsstudien analysiert. Jeder wird Verständnis dafür haben, dass eine solche wegweisende markenpolitische Entscheidung ihre Zeit braucht. Die Jury, bestehend aus der Geschäftsführung, dem Management und den Verantwortlichen für Marketing und Branding aller Geschäftseinheiten der FH, hat sich auf 23 Finalisten festgelegt, aus denen nun in den nächsten Tagen die GewinnerInnen ermittelt werden.

And the nominees are:

 Finalisten des Logo-Contests

Wir wünschen allen Finalisten viel Erfolg bei der endgültigen Entscheidung!

Bin ich ein Berliner? Oder: Was sollen die Fisimatenten?

Ich nehme meine Meinung gleich mal vorweg. Braucht Berlin eine Imagekampagne? Einen Slogan für die weite Welt? Eine Formel für das eigene Verständnis? 3 x ein klares “Nein”! Aber mich fragt ja Keiner. Und so haben wir sie nun, die Kampagne und können “Berlin sein“.

Sind wir das nicht? Berlin ist für die Meisten hier ein Lebensgefühl. Egal ob hineingeboren oder hineingezogen. Und wer mal hier war, der lässt zumindest den berühmten Koffer in der Stadt. Mann hasst die Stadt oder man liebt sie. Ich liebe Berlin. Im Frühling, Sommer und auch im Herbst. Im Winter etwas weniger. Ich bin seit meiner Geburt Berlin. Ich lebe Berlin. Und nun erfahre ich, dass das Berliner Selbstwertgefühl aufgebaut werden muss. Aha! Schon mal was von der “großen Klappe” der Berliner gehört? Schon mal im Ausland gewesen und die leuchtenden Augen der Gesprächspartner gesehen, wenn man sagt, dass man Berliner ist? Man möchte gar nicht glauben, dass die Kampagne von einem regierenden Bürgermeister mit iniitiert wurde, der selbst gebürtiger Berliner, weltoffen und regelmäßig auf Reisen ist. Sind die Partner für Berlin von Bonnern, Hamburger und Münchnern unterwandert?

be Berlin

OK – zumindest die Webseite gefällt mir. Vom Design her. Inhaltlich kann ich nicht nachvollziehen, wie man die Hauptseite in Flash bauen konnte. Und auch mit den Elementen des Social-Web, die im Mittelpunkt der Webseite zu einer Kampagne mit dieser Sende- und Empfangsnachricht stehen sollten, wird eher halbherzig umgegangen. Es ist schon etwas absurd, wenn ein Zusammengehörigkeitsgefühl gefördert werden soll, wir aber gar nicht zusammenkommen können. Wo ist die zu so einer Plattform ja schon unabdingbar dazu gehörende Community? Warum können die Geschichten von mir nicht kommentiert werden? Bewerten kann ich sie (irgendwie?), aber gerade das macht ja an der Stelle nun mal gar keinen Sinn. Jede Geschichte, die eine Berlinerin oder ein Berliner zu erzählen hat, ist eine Top-Geschichte! Was soll sie sonst da? Und so bin ich jetzt mal gespannt welche Storys in den nächsten Tagen überhaupt den Weg auf die Plattform finden, ob sich insbesondere die üblichen Verdächtigen da abfeiern lassen (müssen) und wie sich die ganze Idee entwickelt.

Eigentlich könnte man sich ja in Berliner Art entspannt zurücklehnen, kurz die Augen reiben und jut is. Wenn da nicht auch das ganze schöne Geld wäre, was da verbrannt wurde. Wird nicht wenig gewesen sein (an den Spekulationen über die Höhe will ich mich mal besser nicht beteiligen…). Als ob wir nicht tatsächliche Probleme in der Stadt haben. Ein Imageproblem in der Innen- und Außenansicht gehört ganz sicher nicht dazu.

Freut mich übrigens sehr, dass Johnny Häussler das ähnlich sieht. Aber hey – der hat ja auch den Spree(durch)blick.

Und jetzts sei ich wieder leise.

Kurz vor dem Abpfiff – Create your own table!

Noch bis Sonntagnacht habt ihr Zeit den Ball ins Tor zu bringen und euch eure neue Heimspielstätte zu designen. Wir sind echt begeistert, mit wie viel Spaß und Kreativität ihr an das Thema herangeht. Viele Exzellente Ideen haben bereits den Weg zu uns gefunden. Aber wir sind sicher – in den letzten drei Tagen geht noch was. Also: ran an den Kicker!  Create your own table!

Tisch-Kicker-Poesie

“Es war eine dunkle Nacht in den Gassen von Soho, kalt wehte der Wind und peitschte den Regen wütend gegen die Scheiben der düsteren Kneipen. Vermummte Gestalten hasteten gebückt auf den Spalt aus grellem Licht zu, aus dem ein Brei aus lauter Musik und sporadischer wüster Lärm und quoll. Trat man vom Schatten der Straße durch die schmale Schleuse aus Licht, fand man sich in einem niederen Raum wieder, der beißende Rauch lies den Blick kaum bis zu dem klebrigen Tresen reichen, hinter dem eine überdimensionale Kopie von Nick Cave billiges Bier ausschenkte. Doch was den Betrachter unmittelbar fesseln musste war eine Menschentraube die sich, so schien es um einen Tischkicker drängte. Männer, schweißgebadet mit starrem Blick, Frauen vor Anspannung wie paralysiert. Nur hin und wieder entluden sich die Emotionen, wenn ein hölzernes krachen ertönte, verursacht wohl durch einen strammen Schuss aus Mittelstürmeposition, der seinen Weg ungebremst ins Tor fand…”

Gelesen in den Kommentaren zu den Einsendungen bei “Create your own table!“. Noch bis kommenden Sonntag (09.03.08) habt ihr Gelegenheit, einen Kickertisch für “kicker events” zu branden und diesen, dann in eurem Design gebrandeten Kicker, nach Hause zu holen. Ran an den Kicker!