Spreadshirts neues Logo ist (endlich) online

Matias Roskos
29. Februar 2008, 08:43 Uhr, 2 Reaktionen
Kategorie: Webdesign

SpreadshirtUm es gleich vorneweg ganz klar zu sagen: das neue Spreadshirt-Logo ist saucool, extrem gelungen und 100% passend. Und die Crowdsourcing-Aktion von Spreadshirt zur Findung des Logos war nicht nur extrem aufwendig (mein ehrliches Kompliment für den Aufwand, den ihr euch zugemutet habt), sondern auch eine insgesamt runde Sache!

Man lud nun schon zum zweiten Mal Designer aus der ganzen Welt ein, das neue Spreadshirt-Logo zu entwerfen. Es machten über 2.000 Designer aus 45 Ländern mit und sandten knapp 3.000 Logos ein. Letztendlich kamen drei Entwürfe in die Endauswahl. Die Designer wurden nach Leipzig eingeladen und mit ihnen besprochen, wie man ihre Ideen am besten auf die Wünsche von Spreadshirt anpassen könnte. Sicherlich wurde dabei auch ausgelotet, mit welchem Designer man in der Zukunft gut zusammenarbeiten kann.

Letztendlich gewann “Lovetab” von Kim Larsen. Aber den Spreadshirt-Machern gefiel – wie übrigens vielen anderen (so auch mir) genauso – der Entwurf von Nikolas Bulard “Play with forms” so gut, das sie nun bei Spreadshirt überlegen, wie sie Elemente dieses Konzeptes in der Zukunft ebenfalls umsetzen können.

Man erreichte mit diesem zweiten Open Logo Project nicht einfach nur, das man ein neues Logo erhielt. Es gelang wieder einmal einen engen Kontakt zu Grafiktalenten aufzubauen. Man gab sich unglaublich viel Mühe im Hause Spreadshirt mit dieser Aktion. Und man merkte auch, wie zeitlich und personell aufwendig solche Crowdsourcing-Aktionen sind, wenn man sie so ernst nimmt und so professionell betreut, wie es die Spreadshirt-Crew tat. Aber man nutzte die Aktion halt auch geschickt aus. Sie tat dem Image der Marke Spreadshirt extrem gut. Man war wieder einmal unter Kreativen weltweit im Gespräch. Man bewies, das man in der Lage und gewillt ist mit innovativen Konzepten zu agieren und diese auch zu beherrschen. Man bewies Mut und Geschick. Das Open Logo Project 1.6 von Spreadshirt war eine zu 100% gelungene und vorzeigbare Crowdsourcing-Aktion. Kompliment und Hochachtung meinerseits.

Seit gestern also ist das neue Logo nun auf der Spreadshirt-Seite platziert. Glückwunsch zum neuen Logo! Gefällt mir. Mehr Infos gibt es im Spreadshirt-Blog und im Projektblog.

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Über den Autor

Matias Roskos
2198 Beiträge

Matias Roskos ist der Gründer des VisualBlog. Neben seiner Tätigkeit als Blogger ist er noch Inhaber von Deutschlands erster Community- und Crowdsourcing-Agentur VOdA. Als Crowdsourcing-Evangelist beschäftigt er sich als Redner und Autor mit dem Thema Open Innovation, Crowdsourcing und Socialnetworkstrategien. Er schreibt für diverse andere Webprojekte und betreibt das Fachblog Socialnetworkstrategien.de

2 Reaktionen

  1. Kommentar von Andre
    29. Februar 2008, 11:17 Uhr

    Komisch wie die Meinungen auseinander gehen…

    http://www.fontblog.de/spreadshirts-krautgesosstes-logo-nochmals-ueberarbeitet

  2. Kommentar von Matias Roskos
    29. Februar 2008, 12:17 Uhr

    @Andre
    Hihi… immer wieder witzig, wie aus bestimmten Ecken immer wieder einfach losgemeckert wird. Das kennen wir ja auch schon zur genüge.
    Konstruktive Kritik schaut anders aus.
    Was mich – so wie dich – auch verwundert hat, war das Spreadshirt schon wieder das Logo ändern will. Aber letztendlich ist das IHR Problem. Und wenn sie meinen, sie brauchen ein neues – why not?
    Und wie sie das Ganze aufgezogen haben, find ich zu 98% absolut großartig. Das man in der letzten Phase dann nochmal so viel Hand anlegt an die Entwürfe… naja. So lange der Designer mit einbezogen wird, ist das ihr gutes Recht.
    Wenn ich lese, das so etwas eine gute Argentur auch hinbekommen hätte, dann muss ich immer wieder schmunzeln.
    Klar – kann sein, das sie auch so einen spannenden Entwurf geliefert hätte. Kann sein, das es weniger Arbeit gewesen wäre. Kann sein, das es sogar günstiger gewesen wäre.
    Aber (!) man wäre nicht im Kontakt mit seiner Community, mit seinen Kunden gewesen. Man hätte nicht mit ihnen geredet. Man hätte keine Inputs aus den verschiedensten Richtungen bekomme. Man hätte nahezu null Mundpropaganda erzeugt wie mit einer guten Crowdsourcing-Aktion.
    Crowd- oder besser Communitysourcing ist mehr wie nur eine reine Grafikleistung. Aber wollen einige aus der Grafikszene nicht verstehen. Aber das Internet hat sich verändert. Es ist keine Einbahnstraße mehr. Es findet ein Gedanken- und Ideenaustausch statt. Es wird kommuniziert. Spreadshirt hat das schon früh begriffen…

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