Gute Tipps für Startups und den Umgang mit Blogs und Journalisten auf Gründerszene

Matias Roskos
08. Februar 2008, 08:54 Uhr, 0 Reaktionen
Kategorie: Web 2.0

Auf Gründerszene.de gibt es eine zweiteilige Serie unter dem Thema “Wie kommt man als Start-up in Blogs und andere Medien?“. Im zweiten Teil gibt es ein paar kurze Tipps von “Experten” zu diesem Thema, die sich absolut lohnen zu lesen.

Jochen Krisch sagt zum Beispiel:

Individuelle Informationen und eine persönliche Ansprache der Blogger sind ein (Fast)-Muss!

Richtig. Aber: wo ist das nicht der Fall? Wer möchte nicht persönlich angesprochen werden, wenn man etwas von ihm will? Aber stimmt schon. Immer wieder bekommt man anonyme Massen-Werbungs-Mails. Bei mir wandern die sofort in die Tonne.

Gut finde ich auch die Aussage von Manuel Weisbrod von Spickmich.de:

Die Grundidee des Start-ups sollte auf einen Satz verdichtet werden können. (Beispiel Spickmich.de: “Benote Deine Lehrer.”)

Da ist was dran. Manchmal gar nicht so einfach. Aber prägnante und passende Slogans sind echter Goldstaub.

Wichtig aber auch der Hinweis von Peter Turi:

Keine unrealistisch hohen Besucherzuströme durch Blogbeiträge erwarten. Blogs sind Mikromedien, die auf Mitarbeiter, Kooperationspartner und Medien wirken, aber keine Massenmedien.

Man darf da vor allem an Traffic echt nicht zu viel erwarten. Aber es sind gute Multiplikatoren, aus denen sich eine positive Berichterstattung entwickeln kann (nicht muss). In die gleiche Kerbe haut dann auch Robert Basic:

Blogs sind i.d.R. nicht zur Massenansprache geeignet. Sie haben aber wichtigen Einfluss auf die (Start-up-)Szene und können beim Mitarbeiter-Recruiting eine wichtige Rolle spielen.

Das Fazit also: ohne eine gute Story geht schonmal sowieso nichts. Und der Ton macht (oft) die Musik. Blogger sind genauso wie Journalisten (auch wenn der ein oder andere das abstreitet) ganz normale Menschen. Und jeder möchte freundlich angesprochen werden, wenn man was von ihm will.


Über den Autor

Matias Roskos
2708 Beiträge

Matias Roskos ist der Gründer des VisualBlog. Neben seiner Tätigkeit als Blogger ist er noch Inhaber von Deutschlands erster Community- und Crowdsourcing-Agentur VOdA. Als Crowdsourcing-Evangelist beschäftigt er sich als Redner und Autor mit dem Thema Open Innovation, Crowdsourcing und Socialnetworkstrategien. Er schreibt für diverse andere Webprojekte und betreibt das Fachblog Socialnetworkstrategien.de

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