Ich kann mich noch an die Zeiten erinnern, in denen in JEDER Tagesspiegel-Sonntagszeitung dreispaltige SecondLife-Fotos plus Endlosartikel abgedruckt waren. Heute findet sich im Tagesspiegel zum Glück keine Lobhudelei mehr auf SecondLife.
Das diese 3D-Welt Rotz ist, hatte ich schon vor anderthalb Jahren geschrieben. Ich hatte mich jedoch nicht getraut das Wort “Geldverbrennungsmaschine” in den Mund zu nehmen. Außer in privaten Gesprächen. Nun zeigt sich so langsam, das die von tollen Beratern ins SecondLife gelockten Firmen merken, das da nix los ist. Tote Hose. Keine Besucher. Langeweile als Grundprinzip. Und das für horrende Kosten. Der ein oder andere sogenannte Webexperte hat sich eine goldene Nase verdient, die ein oder andere Internetbutze konnte sich Dank SecondLife-Hype das Überleben sichern. Doch nun ist wohl endgültig vorbei damit. Firmen wie die Deutsche Post ziehen aus und sagen Dankeschön. Wird in den Ausgaben abgehakt. So teuer wars nun auch wieder nicht.
Schade nur ums schöne Geld. Und das man auf die falschen Leute gehört hat. Denn wer einmal ernsthaft SecondLife getestet hätte, der hätte schnell kapiert, das man damit keine einzigen Normal-User erreicht.






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