As of today, you can play full-length tracks and entire albums for free on the Last.fm website.
So stehts auf der Webseite von Last.fm. Und die Welt jauchzt auf.
Das ist eine tolle Sache, gar keine Frage. Aber das Ganze relativiert sich schon wieder, wenn ich lese, das ich das genau dreimal kann und danach den Song in einer Art Abo ordern muss bzw. darf. Das ist sicherlich eine gute und faire Angelegenheit. Denn so haben vor allem auch die Künstler etwas davon. Aber ich persönlich bevorzuge schon seit längerem Finetune. Dort stell ich mir meine eigene Playlist zusammen und kann mir die dann anhören. Natürlich haben die meisten nicht nur eine, sondern mehrere Playlists. Je nach Tageszeit und Tätigkeit wird die entsprechende geladen. Ich kann mir auch die Playlists anderer anhören und stoße so, wie auch auf Last.fm, auf neue Künstler, die ich mir dann wiederum adden kann. Oder aber ich suche mir einer meiner Lieblingskünstler und höre mir seinen Radiochannel an, wo ich wiederum auf etliche ähnlich gelagerte Künstler stoße, die ich mir wiederum abspeichern kann. Okay – Finetune ist “nur” Webradio. Nix zum Mitnehmen, Downloaden, Besitzen. Das stört mich und ich würd mir einen “Kauf mich” Button durchaus wünschen! Aber ansonsten ist Finetune für mich jedenfalls viel bequemer und smoother wie Last.fm. Und da kann ich über diese tolle Meldung mit den Dreimal-Songs nur schmunzeln.
Aber: ein Schritt in die richtige Richtung. Der Koloss Musikindustrie bewegt sich. Millimeter für Millimeter. Auch Dank solch innovativer Projekte wie Last.fm. Danke!
Mehr dazu auf vielen vielen Weblogs. Techcrunch hat sich zu geäußert. In Deutschland unter anderem Neunetz, Stylespion oder auch Michael Beglinger.
















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