Facebook lässt sich selbst kostenlos ins Deutsche übersetzen – via Crowdsourcing

Matias Roskos
20. Januar 2008, 18:05 Uhr, 1 Reaktion

Eigentlich mag ich Facebook. Weil das Team die letzten zwei Jahre voll Überraschungen, Innovationen und Drive war. Da ist Feuer in der Hütte. Und man verscherbelt die Bude nicht mal einfach so für ne Milliarde an Yahoo oder Microsoft. Das ist cool. Das hat was!

Und das man immer stärker auf Crowdsourcing-Elemente (ich denke da an die externe Entwicklung der Facebook-Applikationen) setzt, ist an sich absolut innovativ. Und da die Entwickler und vor allem die mit den Apps gefeatureten Webprojekte ganz direkt was davon haben, ist das aus meiner Sicht ein absolut fairer Deal.

Nun lässt sich Facebook ins Deutsche, Spanische und Französische übersetzen. Durch die Community. An sich wieder eine klasse Idee. Nur: die User haben ganz offensichtlich nix davon! Und das stört mich ganz gewaltig. Und jedem, der an fairem Crowdsourcing interessiert ist sicherlich genauso. Warum kann man nicht gleich ein Erlösmodell mit einbauen? Da gäbe es die verschiedensten denkbaren Varianten. Aber auf jeden Fall sollte es nicht komplett kostenlos sein. Schade, wenn Facebook hier in eine solche Richtung driften sollte. Aber vielleicht wirken die nun an der Europa-Expansion von Facebook involvierten Samswers in eine fairere Richtung! Wünschenswert wäre es.


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Über den Autor

Matias Roskos
2437 Beiträge

Matias Roskos ist der Gründer des VisualBlog. Neben seiner Tätigkeit als Blogger ist er noch Inhaber von Deutschlands erster Community- und Crowdsourcing-Agentur VOdA. Als Crowdsourcing-Evangelist beschäftigt er sich als Redner und Autor mit dem Thema Open Innovation, Crowdsourcing und Socialnetworkstrategien. Er schreibt für diverse andere Webprojekte und betreibt das Fachblog Socialnetworkstrategien.de

Eine Reaktion

  1. Kommentar von Matthias
    20. Januar 2008, 18:58 Uhr

    Ganz recht. Ich bin ein großer Freund von Facebook, werde mich aber hüten, dafür einen Finger zu rühren. Facebook ist eine Plattform, bei der es im Hintergrund um extrem viel Geld geht – kolportiert wird eine Bewertung von ca. 15 Mrd US-Dollar.

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