Mit cityfinger geht zum Ende des Jahres 2007 ein super spannendes Netzwerk an den Start, von dem ich weiß, das ich es viel nutzen werde. cityfinger setzt nicht wie Townkings, Places oder andere vor allem auf die Masse, sondern zielt ganz bewusst auf kleine Gruppen von Menschen, die einfach NICHT in der grossen Masse von Networks untergehen wollen. Das Wort “Familie” spielt auf cityfinger eine große Rolle. Aber damit sind hier nicht die im realen Leben existierenden Familien gemeint, sondern Gemeinschaften, die gleiche Vorlieben – Orte, Hobby, Partys und dergleichen teilen.
Dazu heißt es auf der Startseite der Plattform:
Was ist cityfinger?
cityfinger ist eine Kommunikationsplattform aus Berlin, auf der man mit engen Freunden Geheimtips teilt. Diese Tips sind Orte und Plätze, die man mag und nicht der Öffentlichkeit verraten möchte. Auf cityfinger bleibt alles unter uns – es gibt nur meine Freunde, deren Freunde und unsere Tips.Mitmachen
Zu cityfinger kann man nur von Freunden eingeladen werden. Ab und zu wollen aber auch wir mal jemanden einladen können. Hierzu kannst du deinen Namen und Email hinterlassen.
Wie bei den zur Zeit so erfolgreichen Vente privée Projekten kommt man auch hier also nur mittels einer Einladung rein. Die Macher wollen damit sicherstellen, das tatsächlich nur Freunde von Freunden das Netzwerk füllen. Der ein oder andere wird darüber den Kopf schütteln. Aber wenn man die Entwicklungen im Netz in den letzten Monaten aufmerksam verfolgt hat, dann kann man nur zu dem Schluss kommen: das wird funktionieren!
cityfinger wird sich zu einem kleinen, feinen und sympathischen Webprojekt entwickeln. Hinter cityfinger stecken übrigens die beiden Berliner Alex Korth und Joos-Hendrik Böse. Ja, ich kenne die beiden Gründer persönlich und kann versichern, das sie Gutes vorhaben mit ihrem Startup. Viel Wert wurde übrigens auf die Usability gelegt. Und das merkt man schnell. Es war erstaunlich, wie schnell ich (alte Mäkelbacke) mich auf cityfinger zurecht fand. Klar – es war verwirrend, das ich nicht alles sehen kann. Schließlich stehen mir nur die Türen zu den Bereichen meiner Freunde offen. Aber das hat was. Das vereinfacht auch wieder und fährt das Ganze auf ein Level runter, das angenehm überschaubar ist. Ich hab auch gleich ein paar Tipps eingefügt. Ging super easy! Bildupload: kein Problem. Den Ort auf einer integrierten Map eintragen: total einfach! Genial. So machts Spaß. Ja – cityfinger macht Laune!
Wie mir Alex Korth verraten hat, ist man aktuell ganz intensiv am Arbeiten für die aus meiner Sicht unbedingt notwendige und sinnvolle Handy-Anbindung. “Adhoc-Use-Cases”, wie er es nennt. Du bist auf ner genialen Party und willst schnell deine Freunde dorthin lotsen. Das wird dann mit cityfinger super einfach gehen. An einem S60 Prototypen wird fleißig gearbeitet. Die Jungs haben viel vor für 2008.
Ich drücke sämtliche zur Verfügung stehenden Daumen für einen grandiosen Erfolg dieses Berliner Startups. Das deutsche Internet braucht solche gut gemacht Web-Projekte wie die von Jochen Krisch gekürten Innovationstreiber 2007 oder eben auch cityfinger.






5 Reaktionen
20. Dezember 2007, 13:02 Uhr
Sehr spannend! Die Idee hat eine Menge Potenzial. Viel Erfolg an Alex und: ich bin gespannt!
20. Dezember 2007, 13:51 Uhr
Mhh – ich wuerde gern ein Invite mein Eigen nennen .
Wir kennen uns von der Expo :)
Oder aus dem Alhamra :)
20. Dezember 2007, 14:07 Uhr
Hi Pierro,
tut mir Leid. Ich selbst kann auch noch nicht einladen. Und wenn, dann sind erstmal meine Freunde dran! Dafür ists ja da. :)
Aber du kannst auf Cityfinger.de ja deine Email hinterlassen. Dann laden dich die Macher möglicherweise ganz persönlich ein!
20. Dezember 2007, 14:27 Uhr
@Matias – done; mal schauen
Spontan laesst die Geschichte an “Die Lokalisten”
denken . . .
13. April 2008, 00:34 Uhr
[...] Cityfinger ist eine Berliner Kommunikationsplattform, auf der man mit seinen Freunden Geheimtipps teilt. [...]