Auf Deutsche-Startups.de findet sich ein exzellentes, zweiteiliges Interview mit Alfred Tolle, dem CEO des neuen Kreativ-Portals Hobnox.
Hobnox ist ein Projekt, das uns von der ersten Sekunde an Tränen der Freude in die Äuglein gepresst hat. Genial! Und nun auch im Interview kommt dieses Projekt und seine Macher extrem sympathisch, bodenständig und dennoch voll Power rüber.
Hier exemplarisch drei Fragen aus dem Interview, das ich nur jedem ans Herz legen kann:
Gibt es für Sie Grenzen im Web 2.0?
Im Moment sehe ich nur viele Potenziale. Aber es wird wie in anderen Bereichen auch Grenzen geben. Vor allem wird sich genauso viel offline abspielen wie online. Ich stelle heute schon fest, dass die Menschen müde geworden sind, sich digital zu unterhalten. Ein persönliches Gespräch wird nicht zu ersetzen sein. Aber die Jugendlichen integrieren das Digitale ganz anders in ihr Leben. Der Austausch über Social Networks und Handys wird ein integrativer Bestandteil ihres Lebens sein.Wer wird den Preis im Digitalen Zeitalter zahlen müssen?
Ich denke, die Veränderung wird zu Lasten des Fernsehens ablaufen. Die Zuschauerzahlen gehen immer weiter runter, das zeigen schon heute die Statistiken. Das Internet löst den Fernseher ab. Ich glaube, dass das Internet die derzeitige Fernsehtechnik ablösen wird. Der Fernseher als Flatscreen wird immer im Wohnzimmer stehen bleiben. Aber welche Bilder dort zu sehen sein und welche Inhalte gezeigt werden, wird sich verändern. Die Entwicklung ist in Asien schon deutlich zu beobachten.Wird User generated Content künftig die einzige Informationsquelle werden oder werden wir auch weiterhin redaktionell erstellte Inhalte haben?
Ja, das denke ich schon. Vor allem wird es immer wichtiger, die ganzen Webbeiträge redaktionell zu filtern. Die Tageszeitungen werden gegenüber dem Internet verlieren. Die Wochen- und Monatsmagazine hingegen werden einen Aufschwung erleben. Für Fachjournalismus geht man noch nicht ins Internet.
Antworten, die ich zu 100% unterstüzen kann und die mir den Mann extrem sympathisch machen. Das komplette Interview auf Deutsche-Startups.de.





