Give aways als gelungene Mundpropaganda-Container

Matias Roskos
13. August 2007, 13:18 Uhr, 4 Reaktionen
Kategorie: Allgemein

DrachenbootrennenAm Wochenende war ich mit meiner Familie beim Drachenbootrennen in Klein Köris. Für einen vierjährigen Sohn sind die vielen Boote mit den 16-Mann-Besatzungen schon was richtig Cooles. Aber auch das ganze Event ist 1A organisiert. Es gibt genug zu essen und zu trinken, immer wieder Action auf dem Wasser, Musik, abends ne Party… Macht Laune.

Was uns bei diesem Event aufgefallen ist, sind die Becher, in denen die Getränke serviert wurden. Zwar “nur” Plastik, aber mit cooler Applikation drauf. Die haben uns und auch vielen anderen so gut gefallen, dass wir sie mitgenommen haben. Den Pfand von einem Euro haben wir gern dort gelassen.

Am nächsten Tag saßen wir mit Freunden zusammen und sie sahen die Becher. Die Reaktion: “Wow. Die sind ja cool. Woher sind die?” Und schwups, redeten wir über das Drachenbootrennen. Mundpropaganda. Angeregt durch ein Give away – die Becher. Martin, das ist doch genau so eine Story, wie du sie liebst, richtig?
Warum gibt man sowas nicht kostenlos mit? Eine bessere Werbung kann es doch nicht geben? Vor allem erinnert man sich bei so einem Saftbecher (oder ähnlichem) auch nach einem halben Jahr noch dran. Und da die dazugehörige Webseite mit auf dem Becher steht, kann man dort schauen, wann das nächste Rennen stattfindet oder wer gewonnen hat.

Und wenn man nun noch einen Schritt weiter geht, kann man ein solches Give away mittels einer witzigen Crowdsourcing-Aktion, wie wir sie zum Beispiel gerade für Musicpark durchführen, generieren lassen. Denkbar sind neben Grafiken für Becher auch Lesezeichen (für Hotels), Postkarten, Eintrittskarten, Messe-Aufsteller, Cover von Programmheften, Tour-Shirts und so weiter und so fort. Es gibt kaum Grenzen, was nicht via Crowdsourcing erstellt werden kann. Verpackungsdesigns sind genauso denkbar wie virale Clips. Das hat den Vorteil, dass dann die Mundpropaganda schon VOR dem Ereignis beginnt und neue Gruppen erreicht und angesprochen werden. Wir von VOdA stehen da gern als kompetenter Partner mit der notwendigen Erfahrung und der dazu passenden Community zur Verfügung.


Stichworte


Über den Autor

Matias Roskos
2708 Beiträge

Matias Roskos ist der Gründer des VisualBlog. Neben seiner Tätigkeit als Blogger ist er noch Inhaber von Deutschlands erster Community- und Crowdsourcing-Agentur VOdA. Als Crowdsourcing-Evangelist beschäftigt er sich als Redner und Autor mit dem Thema Open Innovation, Crowdsourcing und Socialnetworkstrategien. Er schreibt für diverse andere Webprojekte und betreibt das Fachblog Socialnetworkstrategien.de

4 Reaktionen

  1. Kommentar von Martin Oetting
    13. August 2007, 14:29 Uhr

    Genau. WOM-Verstärker nennen wir sowas. ;-)

  2. Kommentar von Matias
    14. August 2007, 08:42 Uhr

    Ich musste selbst lachen, als ich merkte, wie gut sowas funktioniert.
    Sicherlich hätten wir an dem Nachmittag auch sowieso über das Drachenbootrennen gesprochen. Aber mittels der Becher kam man ziemlich schnell auf das Thema. Von Seiten der Gäste, die fragten. Einen besseren Anstoß für Mundpropaganda kann es ja kaum geben.
    Und mir wurde auch erst im Gespräch dann bewusst, dass das Mundpropaganda ist. Es geschah (so wie es sein soll) total unbewusst.

  3. Kommentar von Oli
    14. August 2007, 12:12 Uhr

    Ich habe eine Menge Plastikbecher von Konzerten und ähnlichem zu Hause. Wer weiß warum ich diese immer mitgenommen habe. Erinnerungen sammeln, pralen, …? Weswegen ich aber eigentlich antworte. Letztlich war mein Bruder in der Stadtstrandbar irgendwo in der Revaler Straße. Dort gibt es als Pfandchips Buttons mit Motiven der Loveparade und noch ganz viel mehr. Das finde ich doch mal ein Klasse Idee. Man kann sich entscheiden, ob man die Buttons oder den Pfand haben will. Irgendwie witzig :-)

  4. Kommentar von Matias
    14. August 2007, 12:14 Uhr

    @Oli
    Hey – DAS nenn ich auch mal ne coole Idee!

Dein Kommentar