Konkurrenz für Threadless und Lafraise: Shirt.Woot!

Matias Roskos
22. Juli 2007, 09:54 Uhr, 5 Reaktionen
Kategorie: Open Innovation

10 US-Dollar für ein Shirt, das es so nur auf Shirt.Woot! geben wird. Ein fairer Preis. Eine spannende Crowdsourcing-Aktion. Denn die Designs entstehen mit Hilfe der Woot-Community. Und die ist riesig. Denn Woot gehört zu den erfolgreichsten Ecommerce-Projekten der letzten Jahre. Also eine (finanziell) mächtige Konkurrenz für die Shirt-Crowdsourcing-Projekte Threadless und Lafraise.

Aber ICH glaube, das Threadless keine Angst vor Woot! haben muss. Aus verschiedenen Gründen. Zum einen ist auf dem gewaltigen Shirt-Markt durchaus Platz für mehrere Player. Desweiteren ist Woot! noch nicht mal halb so cool wie Threadless!!! Threadless hat eine gewaltige, eingeschworene Fan-Community, auf die sie sich verlassen können. Sie machen Crowdsourcing in seiner besten Form schon seit Jahren und brauchen niemanden fürchten. Threadless hat ne Kreativcommunity und einen ungemeinen Coolnessfaktor. Woot! hat beides NICHT!

Trotzdem werden sich auch die Woot-Shirts verkaufen. Da bin ich sicher. Gefertigt wird übrigens in den eigenen Hallen, wie Jochen Krisch verrät. Das hat was! Aber Zielgruppe dürften weniger die Threadless-Kunden sein, sondern mehr der eigene Mainstream-Kunde. Das ist nicht negativ gemeint. Ganz im Gegenteil! Ist ne gute Idee. Und ein wunderbares Crowdsourcing-Projekt. Hier zeigt sich erneut, wieviel Potential in Crowdsourcing steckt und dass es immer mehr helle Köpfe gibt, die das erkennen und nutzen.

Was ich bei Shirt.Woot noch nicht herausfinden konnte, ist was der Designer denn eigentlich von Woot erhält. Bei einem Verkaufspreis von 10 Dollar kann das nicht wirklich viel sein. Noch ein entscheidender Vorteil von Threadless, wo der Designer immerhin 2.000 Dollar einsacken kann. Ich hoffe, Woot setzt hier nicht voll auf AAL (andere arbeiten lassen). DANN wäre das keine gute Aktion mehr!


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Über den Autor

Matias Roskos
2707 Beiträge

Matias Roskos ist der Gründer des VisualBlog. Neben seiner Tätigkeit als Blogger ist er noch Inhaber von Deutschlands erster Community- und Crowdsourcing-Agentur VOdA. Als Crowdsourcing-Evangelist beschäftigt er sich als Redner und Autor mit dem Thema Open Innovation, Crowdsourcing und Socialnetworkstrategien. Er schreibt für diverse andere Webprojekte und betreibt das Fachblog Socialnetworkstrategien.de

5 Reaktionen

  1. Pingback von Start: Shirt.Woot! geöffnet ||| Handelskraft |||
    24. Juli 2007, 09:01 Uhr

    [...] 500 Shirts à 10 US-Dollar pro Shirt war das Angebot der Vorpremiere von shirt.woot.com letzten Freitag. Auf dem gewaltigen Shirt-Market scheint es noch Platz zu geben. VOda recherchierte dazu hier. Shirt.Woot! bietet nur exklusive Designvorlagen an, die nirgendwo anders erhältlich sind. Die Shirt-Designs entstehen in der Woot-Community – eine der erfolgreichsten E-Commerce-Projekte der letzten Jahre. Für finanziellen Background ist also gesorgt. [...]

  2. Pingback von www.best-practice-business.de/blog » Themen auf Halde
    26. September 2007, 17:29 Uhr

    [...] http://www.visualblog.de/?p=795 [...]

  3. Kommentar von diz izle
    20. Mai 2008, 19:37 Uhr

    dankeee

  4. Kommentar von diz izle
    20. Mai 2008, 19:38 Uhr

    thanks you…admin

  5. [...] Shirt.Woot ist zu Recht einer der Innovationstreiber im E-Commerce. Die lobenden Beiträge hat Shirt.Woot zurecht kassiert. Shirt.Woot setzt Maßstäbe im Online-Shopping noch vor der Mutter woot.com. Das Konzept vereint viele interessante Spass-Faktoren und verspricht sogar noch besser zu werden. Trotzdem bleibt noch Platz für innovative Folgerkonzepte. Einfache Copycats werde es aber schwer haben. Aber vielleicht entwickeln guut.de, preisbock.de und Co. langfristig noch intelligentere Ansätze, um Kunden zu begeistern und zu binden. Ich lasse mich gerne überraschen. Bei shirt.woot kaufe ich auf jeden Fall noch mal. Schade das jetzt gerade der Winter kommt. [...]

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