Ja – eine Community kann durchaus auch anstrengend sein. Und in Zeiten von User generated content bewegt man sich mit einem Web 2.0 Projekt oft am Rande der Legalität. Ich sag nur: Rechte (an Musikstücken, Videos, Grafiken usw.)
Das bekommt gerade Digg.com ganz massiv zu spüren. Es geht um folgendes: Ein Moderator der Social-News-Seite hatte Beiträge, die den so genannten Processing Key von HD-DVDs im Klartext enthielten, gelöscht. Nun wird der Dienst seit dem 1. Mai mit “Diggs” zu diesem Thema überhäuft. Die User posten die Keys immer und immer wieder… Was tun?
Aus meiner Sicht verhält sich Digg.com absolut korrekt, wenn es die Beiträge löscht (und löscht und löscht…). Was sonst noch tun? Ganz klar: kommunizieren! Reden! Mit den eigenen Usern. Anders gehts nicht. Jedes Webunternehmen hat sich an geltendes Recht zu halten. Und insofern ist das Verhalten von Digg total korrekt.
Manchmal muss man da durch und konsequent bleiben. Aus meiner Erfahrung verliert man dabei eigentlich kaum User. Man gewinnt vielmehr einige dazu. Vor allem, wenn die Leute merken, dass man sich fair verhält und durchaus gewillt ist sich an geltendes Recht zu halten. Man zeigt, das man sein Business seriös betreiben möchte. Und wenn man dann es schafft auf einem vernünftigen Level mit seinen Membern zu kommunizieren, macht man eigentlich alles richtig. Also: Kopf nicht hängen lassen und ranklotzen, Digg.com.
Siehe hierzu auch die Diskussionen bei Robert Basic, Mashable, Spreeblick oder auch TechCrunch.















3 Reaktionen
02. Mai 2007, 15:28 Uhr
Wobei sich Digg mittlerweile gegen das Recht und “für die User” entschieden hat und die Beitrage drin lässt.
02. Mai 2007, 17:01 Uhr
Digg: Die Revolution frisst ihre Kinder…
Im Grunde ist Digg nichts weiter als ein harmloses Webangebot: Eine Nachrichten-Linksammlung, die von Usern mit News-Links gefüllt wird, diese bewertet und kommentiert. Top-bewertete Links stehen ganz oben auf der Liste. Doch nun tobt dort der A…
03. Mai 2007, 07:34 Uhr
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