“User-powered content news site takes on its users–and loses.” schreibt Forbes. Die User übernehmen die Macht. Und Digg lässt es sich gefallen. Es geht übrigens um die Kiste mit dem Processing Key für HD-DVDs Doch ich würd mal sagen: da steckt Kalkül dahinter. Zum einen ist es natürlich einfacher zu sagen: “Macht mal. Wir werden sehen was am Ende passiert.” Und es schaut im Web 2.0 doch immer toll aus, wenn man zu seiner Community hält. (Man könnte auch sagen: wenn einen die eigene Community überrollt.)
Es sah auf dieser Welt doch immer super aus, wenn jemand Robin Hood spielte und sich gegen das Establishment stellt. Gleiches versucht nun Digg. Was sie damit erreichen? Vor allem zwei Dinge (neben einer sicherlich super teuren Klage.) – 1. die eigene Community ist happy und die Leute werden in den kommenden Wochen hochmotiviert rumdiggen. 2. Man ist im Fokus der Medien! Über Digg wird geschrieben, geredet, berichtet – wie zum Beispiel bei BBC News. Was kann einem Webunternehmen eigentlich Besseres passieren? Allein aus den Werbeeinnahmen, die der damit verbundene Mehr-Traffic bringt, sollte man die Schadenssumme begleichen können. Für Digg ist diese Aktion der User aus meiner Sicht letztendlich ein großer Glücksfall. Auch wenn sie dem ein oder anderen Manager arges Kopfzerbrechen bereitet. Aber nichts ist besser wie Aufmerksamkeit für ein solches Projekt. Viel Erfolg, Jungs!






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