Ist Dosenfutter eigentlich billiger? Nicht unbedingt, wie mir meine Freundin immer wieder bestätigt. Wenn man intelligent einkauft und dann für zwei oder drei Tage kocht, kommt man mit frischem Gemüse besser weg. Und gesünder ist es zu 100%.
Bei Internetprojekten ist es ähnlich. Klar kann Dosenfutter günstig sein. Und vor allem gehts schnell. Aber es besteht die Gefahr, dass es Einheitsbrei ist. Um wieviel besser ist da gut organisiertes Crowdsourcing, weil (und hier zitiere ich am besten Hannes Treichl, denn besser könnte ich es kaum zusammenfassen) folgende Punkte ziemlich eindeutig für Communitysourcing, wie wir es auf VisualOrgasm machen, sprechen:
- Exklusivität,
- Aufmerksamkeit bereits im Vorfeld der Kampagne und darüber hinaus,
- es erhöht meine Sichtbarkeit bei Google :-)
- kostet keinen Cent mehr als die Leistungen von Spotzer,
- und vor allem würde der Spot zur Positionierung und den Differnzierungs-Strategien meines Unternehmens passen, und eine echte (Marken-)Botschaft vermitteln.
Wichtig ist, dass man sicher sein kann auf eine gut geführte und qualitativ hochwertige Community zu setzen! Denn die Qualität muss in jeder Sekunde einer solchen Aktion stimmen. Und man sollte einem Team vertrauen, dass schon Erfahrungen im Umgang mit User generated content hat und weiß, wie man online mit den Leuten kommuniziert. Denn Kommunikation ist ein verdammt wichtiges Feld heutzutage.
Spotzer, über das Hannes Treichl berichtet, ist sicherlich keine schlechte Idee! Auch via Crowdsourcing könnte man vorgefertigte Lösungen produzieren lassen und die dann potentiellen Kunden anbieten. Wenn es mal ganz schnell gehen soll, ist es schön wenn man auf fertige Lösungen zurückgreifen kann. Es gibt ja auch etliche Logo-Portale und Template-Seiten. Aber es besteht halt immer die Gefahr, dass man Sachen einkauft die genau so oder so verdammt ähnlich schon mehrfach existieren.
Eingehen muss ich noch auf folgenden Satz von Hannes Treichl (den kann ich SO einfach nicht im Raum stehen lassen): “Es gibt noch viel zu wenige (Crowdsourcing-)Angebote, in denen im Vorfeld professionelle Beratungen und Briefings angeboten werden”
Stimmt. Es gibt noch zu wenig professionelle Angebote in Sachen Crowdsourcing. Aber (!!!) wir sind dran am Ball und haben zum Beispiel für Mister Wong, für Sony Ericsson oder auch zum Start unseres Shirt-Portals Cajong überaus erfolgreich Design-Contests auf Crowdsourcing-Basis durchgeführt. Wir werden schon bald mit weiteren Crowdsourcing-Angeboten offensiv durchstarten. Unsere Programmierer stöhnen schon unter der Last der Ideen und Anforderungen, die diese neue Plattform an sie stellt. Denn Crowdsourcing, was wir ganz bewusst Communitysourcing nennen, bedeutet für uns nicht ausschließlich Design-Contests. Es gibt noch viel mehr Spielarten davon. Und auch diese werden wir Kunden ganz gezielt anbieten. (Aktuell laufen Gespräche mit zwei super interessanten Webprojekten, die mit uns längerfristig zusammenarbeiten wollen. Leider darf ich darüber noch nichts Näheres erzählen. Aber drückt uns ruhig schon mal die Daumen!) Bis zum Sommer hin, werden wir Schritt für Schritt mit neuen Modulen an den Start gehen. Und euch via VisualBlog auf dem Laufenden halten.






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