Björk ist großartig. Eine Künstlerin durch und durch. Eigenwillig, spannend, inspirierend, unberechenbar und gut. Einfach nur saugut. Und nun lese ich beim Innovationsexperten Hannes Treichl auch noch, dass sie sich an Crowdsourcing heranwagt: “Wie war das mit “die Kontrolle über die Marke aus der Hand geben”? Die isländische Sängerin Björk ist längst eine anerkannte Marke und gibt die vermeintliche Kontrolle dennoch ab: >>Innocence is to be made as video. An idea is born. The idea is to make the video. The video to Innocence, a song of yet to be released Volta record. Who is to make the video? Another idea is born: It is to be you, my dear! (Bjork.com)<<
Der Einfachheit halber nennt die Agentur das ganze nicht Crowdsourcing, nicht Open-xxx und auch nicht user-generated-content, sondern schlicht, einfach und für jedermann verständlich, einen guten alten Contest. Den Gewinner wird Björk am Ende übrigens selbst auswählen.”
Da strahlen meine Crowdsourcing liebenden Augen. Eine echte Heldin meiner Generation nutzt nun auch diesen innovation Bereich für sich. Das ist gut. Gut für Björk. Und gut für den Ruf von Crowdsourcing, mit dem man aus meiner Sicht ganz wunderbare Dinge erreichen kann. Aber ich lasse wieder lieber Hannes Treichl sprechen (der kann das noch viel besser als ich): “Wer all diese Beispiele näher analysiert, wird schnell einige Unterschiede zwischen professionellem Management und me-too Aktionen erkennen –
- in der vorbereitenden Zielsetzung,
- den Motiven zum Projekt,
- der Abstimmung mit Markenführungsstrategien,
- in der Durchführung,
- der daraus resultierenden Quantität und Qualität der aktiv Beteiligten und deren Einsendungen,
- und bei den erzielten viralen Effekten.
Einfach nur mal laut zu schreien “Macht mit” reicht nicht!”
Genau! Es steckt schon eine ganze Menge an Arbeit, Erfahrung und Wissen dahinter, wenn man eine gelungene Crowdsourcing-Aktion startet. Aber es gibt ja mittlerweile durchaus einige Wenige, die etwas von diesem sicherlich sehr speziellen Bereich verstehen…

















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