Es wird ja langsam Zeit. Schon im Dezember hatte ich darüber berichtet, dass Microsoft und Google Adobes Kernbereich – Grafiksoftware – massiv angreifen und gerade mit Online-Applikationen versuchen Adobe Kunden abspenstig zu machen. Ich hatte ja eher damit gerechnet, dass Google, Microsoft oder sogar Yahoo die Fühler nach Adobe ausstrecken und versuchen sich die in Sachen Internet sicherlich interessanteste Softwareschmiede zu schnappen, zu der ja bekanntlich nicht nur Photoshop, sondern auch Flash, Fireworks, Dreamweaver und andere Markenprodukte gehören, die auf kaum einem Rechner eines Webdesigners fehlen.
Nun versucht Adobe den Kampf anzunehmen. Und kündigt eine abgespeckte Photoshop-Online-Version an. Diese soll free sein und sich mittels Werbung finanzieren. Das finde ich einen guten Schritt. Die Frage wird nur sein, was diese Photoshop-Version am Ende wirklich kann. Der Launch soll in den nächsten sechs Monaten erfolgen. Ich bin gespannt.

















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