Als Erstes der Hinweis, dass die Beitrag gesponsort ist via Trigami. Ich habe mich dort angemeldet und einverstanden erklärt, weil ich es ein interessantes Konzept finde und es einfach mal ausprobieren möchte. Ich kann mir aussuchen, ob ich über ein Projekt oder ein Produkt blogge oder ob ich es sein lasse. Und ich bin nicht dazu verpflichtet positiv über den Kunden zu schreiben. Nur eines soll ich bleiben: fair. Und das tue ich gern.
Also: als erstes Protal geht es um Booklooker, einen Flohmarkt für Bücher, Filme & Musik. Booklooker ist also kein Online-Shop, sondern ein Markplatz, auf dem Anbieter und Interessenten zusammengeführt werden. Nach eigenen Angaben gibt es Booklooker seit Oktober 1999. Derzeit sind über 220.000 Mitglieder registriert. Dazu existiert ein Forum mit über 1500 Mitgliedern. Die Angebote werden ohne Gebühr eingestellt. Es fällt lediglich eine Verkaufs-Provision an. Aktuell sind nach eigenen Angaben über 14 Mio Buch-Angebote in der Datenbank. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die Erweiterung auf Filme und Musik relativ neu ist. Dieses Angebot wird sicherlich mit der Zeit gut wachsen.
Von der Idee her ist ein Marktplatz für Bücher und Filme für eine Leseratte wie mich natürlich eine großartige Sache. Bisher habe ich immer bei Buecher.de oder Amazon.de nach gebrauchten Büchern gesucht. In der Zukunft werde ich mit großer Sicherheit auch regelmäßig auf Booklooker vorbeischauen. Das steht für mich auf jeden Fall schon fest.
Die Seite macht ganz allgemein einen aufgeräumten und übersichtlichen Eindruck. Man findet sich schnell und gut zurecht. Ganz konkret suche ich gerade Bücher von Jonathan Stroud. Ich habe gerade sein “Bartimäus – Das Amulett von Samarkand” gelesen und bin derartig begeistert, dass ich unbedingt ganz schnell die Fortsetzungen lesen muss. Also gebe ich in der Suche von Booklooker den Auto ein und bekomme tatsächlich eine lange Liste von Angeboten. Das ist doch schon mal sehr erfreulich. Gut finde ich, dass ich mir das Suchergebnis nach verschiedenen Kriterien (Preis, Titel, Autor, Eingangsdatum und sogar Preis+Porto (!!!) anzeigen lassen kann). Das Ergebnis haut mich jetzt nicht wirklich um. Preislich ist kein wirkliches Schnäppchen dabei. Aber dafür kann ja Booklooker nix.
Ich spiele noch ein bisschen mit der Suche herum und schaue bei den Schnäppchen vorbei. Dabei fällt mir auf, dass anscheinend eine angenehme Mischung aus professionellen Anbietern und privaten besteht. Es macht tatsächlich Spaß auf der Seite herumzustöbern. Die Übersichtlichkeit bleibt immer erhalten. Man hat nie das Gefühl sich zu verlaufen. Und das bei einem ganz offensichtlich wahrlich umfangreichen Angebot. Da sind Profis am Werk. Und das meine ich durchaus positiv. Booklooker macht Spaß und ich werde ganz sicher des öfteren vorbeischauen. Leider habe ich keine Zeit und Nerven um selbst etwas einzustellen. Meine Bücher verkaufe ich auch nicht! Aber die offizielle Mitteilung dazu klingt absolut fair und interessent: “booklooker bietet allen Händlern folgenden Service:
Wir nehmen Ihre Artikel (Bücher, Filme und Tonträger) OHNE GRUNDGEBÜHR in unser Angebot auf. Unsere Besucher (derzeit über 300.000 Mitglieder) können dann Ihre Titel bequem über unsere Seite bestellen. Einzige Voraussetzung: Die Daten müssen als formatierte Textdatei vorliegen und Sie sorgen für eine regelmäßige Aktualisierung Ihrer Bestände, indem Sie die aktuellen Listen über unsere Website hochladen.
Wir können auch ZVAB- und Homebase-Daten verarbeiten! Ihre Angebote werden übrigens automatisch auch in viele Suchdienste wie z.B. SFB.at (eurobuch.com), froogle, findmybook, bookchecker, bookbutler etc. übernommen.
Wir erheben keine Einstellgebühren, Sie zahlen nur für erfolgreiche Verkäufe eine Verkaufs-Provision von 6,9% zzgl. MwSt. – der Kontakt wird direkt zwischen Ihnen und dem Interessenten hergestellt.
Es gilt eine Höchstprovision von 50 EUR pro Artikel. Das bedeutet: Auch beim Verkauf eines sehr teuren Buches bezahlen Sie lediglich 50 EUR Provision.” 6,9% Provision sind absolut okay. Ich habe ja auch meine eigenen Erfahrungen als Einzelhändler. Und mit der Spanne könnte ich gut leben. Und was sehr interessant ist, ist die automatische Weiterleitung der Daten an die entsprechenden Suchdienste. Sowas ist für jeden Händler extrem wichtig und interessant.
Es freut mich, Booklooker unter die Lupe genommen zu haben. Und empfehle es wirklich gern weiter.

















9 Reaktionen
08. April 2007, 11:35 Uhr
Ich bin heute auf Trigami und damit auf Ihre Rezension über booklooker gestossen. Das ist ein ausserordentlich wertvoller Tipp! Die Site ist für Bücherwürmer eine Fundgrube und deshalb Gold wert. Vielen Dank, dass Sie sich die Arbeit gemacht haben, über booklooker zu berichten! Freundliche Grüsse und ein frohes Osterfest!
12. April 2007, 16:45 Uhr
Vielen Dank für Deinen wertvollen Tip.
17. April 2007, 16:38 Uhr
Ich denke Trigami ist ein int. Projekt. Wobei, wer bei Matt Cuts mitließt weiß, das genau solche Artikel nun als “Böse” abgestempelt werden, und in Zukunft im Ranking bestraft werden sollen.
Die Frage ist nur, passiert das wirklich?
10. Mai 2007, 22:29 Uhr
Dazu kann ich aus eigener Erfahrung bisher nur sagen: nein. Warum auch, wenn es sich um hochwertigen Content handelt?!
16. Mai 2007, 20:18 Uhr
Ich kannte Booklooker schon vorher, bin dort auch als Verkäufer registriert. Das hat gegenüber Amazon den Vorteil, dass man weniger Gebühren abgezogen bekommt. Aber schon amüsant, dass gerade Booklooker über Trigami werben lässt.
26. September 2007, 23:39 Uhr
Ganz schön viele Fehler in diesem Text! :P
12. November 2007, 14:26 Uhr
[...] 1. Bücher, Filme & Musik bei Booklooker.de 2. Im bezahlten Test: Booklooker 3. booklooker 4. Der Online-Bücherflohmarkt: Booklooker.de 5. Sharepoint 2007 Teamsite [...]
20. November 2007, 08:07 Uhr
Ausführlicher Test! Nein, sowas wird bestimmt nicht abgestraft – soweit kommts noch :D
05. Januar 2008, 11:49 Uhr
Hat mich gleich dazu veranlasst, mir die Seite einmal näher anzusehen. Werde dort jetzt wohl öfter zu finden sein.
Ach ja, sind es nun 220.000 oder > 300.000 Mitglieder (scheint da unterschiedliche Angaben zu geben)?