Glückwunsch an Dawanda. Holtzbrinck Ventures investiert in das Social Shopping Portal. Finde ich auf der einen Seite gut. Und ich gönne es dem Dawanda-Team. Denn da steckt viel Power und positive Energie hinter. Die haben es verdient.
Aber es gibt noch so viele andere gute Projekte, denen ich es auch von ganzem Herzen gönnen würde. Und von denen ich weiß, dass sie finanzielle Unterstützung auch dringend gebrauchen könnten. Ich denke da an Exchange*Me, Podcast.de oder auch unser eigenes Projekt VisualOrgasm, das zu Deutschlands führender Design-Plattform ausgebaut wird. Aber was die Strukturen um VisualOrgasm anbelangt, dürften wir es auch ohne VC schaffen, so wie es im Moment ausschaut. Allerdings würde Kapital helfen den Prozess der Entwicklung des neuen Portals zu beschleunigen. Wir wären schneller am Start und könnten früher Geld verdienen und vor allem auch die Crowdsourcing-Szene hierzulande aufpeppen.
Die Dawanda-Meldung habe ich via Exciting Commerce gefunden.






2 Reaktionen
23. Februar 2007, 10:23 Uhr
Wer auf Venture Capital angewiesen ist, hat kein Geschäftsmodell, würde ich sagen – siehe diverse Web 2.0 Beispiele. ;-) Das wichtigste Argument, warum auch wir in dieser Hinsicht Gespräche führen, ist die Wachstumsgeschwindigkeit. Allerdings wer keines der neuen und “erfolgreichen” US-Modelle kopiert, hat es – auch wenn das Geld heute wieder lockerer sitzt – immernoch nicht leicht, so mein Eindruck. Aber auch hier kann man von Vorbildern lernen. Spreadshirt zum Beispiel hat nach diversen Absagen bzw. Misserfolgen am Anfang seiner Unternehmensgeschichte Wege gesucht und gefunden, die eigene Marge zu erhöhen, um das schnelleren Wachstum selbst zu finanzieren. Heute reißen sich alle Geldgeber um die Firma, die einst niemand finanziell unterstützen wollte. So kann es auch gehen…
23. Februar 2007, 10:36 Uhr
Genau Christian. Du sprichst es an: das Wachstumstempo. Und das kann in der jetzigen Zeit, wo die Entwicklungen in einem unheimlich hohen Tempo ablaufen, entscheidend sein.