Dawanda mit Venture Capital

Matias Roskos
20. Februar 2007, 10:41 Uhr, 2 Reaktionen
Kategorie: Web 2.0

Glückwunsch an Dawanda. Holtzbrinck Ventures investiert in das Social Shopping Portal. Finde ich auf der einen Seite gut. Und ich gönne es dem Dawanda-Team. Denn da steckt viel Power und positive Energie hinter. Die haben es verdient.

Aber es gibt noch so viele andere gute Projekte, denen ich es auch von ganzem Herzen gönnen würde. Und von denen ich weiß, dass sie finanzielle Unterstützung auch dringend gebrauchen könnten. Ich denke da an Exchange*Me, Podcast.de oder auch unser eigenes Projekt VisualOrgasm, das zu Deutschlands führender Design-Plattform ausgebaut wird. Aber was die Strukturen um VisualOrgasm anbelangt, dürften wir es auch ohne VC schaffen, so wie es im Moment ausschaut. Allerdings würde Kapital helfen den Prozess der Entwicklung des neuen Portals zu beschleunigen. Wir wären schneller am Start und könnten früher Geld verdienen und vor allem auch die Crowdsourcing-Szene hierzulande aufpeppen.

Die Dawanda-Meldung habe ich via Exciting Commerce gefunden.


Über den Autor

Matias Roskos
2706 Beiträge

Matias Roskos ist der Gründer des VisualBlog. Neben seiner Tätigkeit als Blogger ist er noch Inhaber von Deutschlands erster Community- und Crowdsourcing-Agentur VOdA. Als Crowdsourcing-Evangelist beschäftigt er sich als Redner und Autor mit dem Thema Open Innovation, Crowdsourcing und Socialnetworkstrategien. Er schreibt für diverse andere Webprojekte und betreibt das Fachblog Socialnetworkstrategien.de

2 Reaktionen

  1. Kommentar von Ecato. Christian Boris Schmidt
    23. Februar 2007, 10:23 Uhr

    Wer auf Venture Capital angewiesen ist, hat kein Geschäftsmodell, würde ich sagen – siehe diverse Web 2.0 Beispiele. ;-) Das wichtigste Argument, warum auch wir in dieser Hinsicht Gespräche führen, ist die Wachstumsgeschwindigkeit. Allerdings wer keines der neuen und “erfolgreichen” US-Modelle kopiert, hat es – auch wenn das Geld heute wieder lockerer sitzt – immernoch nicht leicht, so mein Eindruck. Aber auch hier kann man von Vorbildern lernen. Spreadshirt zum Beispiel hat nach diversen Absagen bzw. Misserfolgen am Anfang seiner Unternehmensgeschichte Wege gesucht und gefunden, die eigene Marge zu erhöhen, um das schnelleren Wachstum selbst zu finanzieren. Heute reißen sich alle Geldgeber um die Firma, die einst niemand finanziell unterstützen wollte. So kann es auch gehen…

  2. Kommentar von Matias
    23. Februar 2007, 10:36 Uhr

    Genau Christian. Du sprichst es an: das Wachstumstempo. Und das kann in der jetzigen Zeit, wo die Entwicklungen in einem unheimlich hohen Tempo ablaufen, entscheidend sein.

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