Wirkung verschiedener Werbebanner-Formate

Matias Roskos
18. Dezember 2006, 11:27 Uhr, 0 Reaktionen
Kategorie: Allgemein

Über das Blog von Frank Ristau bin ich auf eine Studie der Tomorrow Focus AG aufmerksam geworden, die sehr interessant und durchaus aussagekräftig ist. Es wurden dabei diverse Online-Werbebanner-Formate getestet und miteinander verglichen.

Interessant ist das für uns, weil auch wir seit nunmehr drei Jahren auf VisualOrgasm Bannerwerbung vermarkten und unter anderem mit diesem Bereich in der Zukunft noch deutlich mehr Umsätze erzielen wollen. Auch wir haben also schon langjährige Erfahrungen mit den verschiedenen Formaten und Möglichkeiten.

Interessant ist immer wieder die Rolle von Flash-Layern, die sich über den Content legen. Sie sind extrem verpönt und auch aus meiner Sicht total nervig. Darum gab es sie bisher auch nicht auf VisualOrgasm. Und ich kann mir das auch in der Zukunft nicht vorstellen. DIe Studie belegt ebenfalls die extreme Unbeliebtheit dieser Werbeform. Und trotzdem erreicht der Flash-Layer laut der Studie viel Aufmerksamkeit und der Wiedererkennungswert ist extrem hoch. Aber: “Die hohen Aufmerksamkeitswerte werden jedoch durch geringe Akzeptanz und einen durchschnittlichen Aktivierungsgrad erkauft.

Die “normalen” Werbeformate wie Skyscraper und Super Banner, mit denen auch wir in erster Linie arbeiten, gelten bei vielen nicht unbedingt als innovativ. Aber sie erfahren eine deutlich höhere Akzeptanz. Das deckt sich mit unseren eigenen Erfahrungen. Und folgendes versuchen auch wir dem Kunden immer wieder zu vermitteln: “Wichtig bei diesen Werbeformaten ist, der vermeintlichen Unauffälligkeit durch eine aufmerksamkeitsstarke Kreation der Formate zu begegnen um die Blicke der Rezipienten auf sich zu ziehen.” Oft wird sehr erfolgreich hier wiederum Flash genutzt. Und das durchaus erfolgreich, wie uns unsere Werbepartner immer wieder als Feedback liefern.

Für mich bedeutet diese Studie eine Bestätigung eigener Erfahrungen. Und sie bestärkt uns darin, auch in der Zukunft auf die “normalen” Werbebanner wie Skyscraper, Fullsize-Banner und Super-Banner zu setzen.

Und natürlich setzen wir parallel immer mehr auf Virales Marketing und die Nutzung unserer grandiosen Kreativ-Community für weitere Communitysourcing-Maßnahmen, wie den Cajong-Shirt-Contest oder den Mister-Wong-Pixelhaus-Contest. Und auch die ausgefallene, auffällige und immer mehr in den Focus der Aufmerksamkeit rückende VisualOrgasm-Pixeltown ist eine wunderbare und im Vergleich mit anderen Werbeformen günstige Möglichkeit um auf sich aufmerksam zu machen und auch noch Spaß beim Werben zu haben. (Über den dort gerade ausbrechenden Bauboom berichte ich diese Woche noch in einem anderen Blogbeitrag.”


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Über den Autor

Matias Roskos
2708 Beiträge

Matias Roskos ist der Gründer des VisualBlog. Neben seiner Tätigkeit als Blogger ist er noch Inhaber von Deutschlands erster Community- und Crowdsourcing-Agentur VOdA. Als Crowdsourcing-Evangelist beschäftigt er sich als Redner und Autor mit dem Thema Open Innovation, Crowdsourcing und Socialnetworkstrategien. Er schreibt für diverse andere Webprojekte und betreibt das Fachblog Socialnetworkstrategien.de

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