Es geht wohl doch weiter: Robert Basic im Fall DOSB versus Saftblog

Matias Roskos
16. Dezember 2006, 15:11 Uhr, 1 Reaktion
Kategorie: Web 2.0

Was Robert Basic da heute in seinem Blog schreibt, hinterlässt bei mir tiefe tiefe Falten auf der Stirn. Und macht mich sehr nachdenklich. Die Quintessenz aus seinem Artiekl lautet: “Das DOSB will schön leise vor sich hinwerkelnd seine Hoheitsrechte nutzen.

Dazu muss man bedenken, dass Robert als einer der namhaftesten Blogger Deutschlands Kontakte in alle Ecken der Republik hat und es sich auch schwer erlauben kann, solchen Mist zu schreiben. Also gehe ich davon aus, dass es kein aus der Luft gegriffenen Blödsinn ist, wenn er meint, dass der DOSB versucht diese Streit um die Abmahnung fürs Saftblog ganz schnell aus der Welt zu schaffen, damit die vielen anderen laufenden oder auch schon erfolgreichen Abmahnungen nicht ins Licht der Öffentlichkeit rücken. Doch genau gehören sie auch meiner Meinung nach hin. Denn der DOSB versucht, wie die FIFA zur WM, Geld mit den Markenrechten zu machen. Ohne Rücksicht auf Verluste.

Aber am besten den kompletten Beitrag von Robert Basic lesen. Es is sauinteressant und macht wohl jeden sehr nachdenklich, der sich mit diesem Fall gedanklich beschäftigt.


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Über den Autor

Matias Roskos
2437 Beiträge

Matias Roskos ist der Gründer des VisualBlog. Neben seiner Tätigkeit als Blogger ist er noch Inhaber von Deutschlands erster Community- und Crowdsourcing-Agentur VOdA. Als Crowdsourcing-Evangelist beschäftigt er sich als Redner und Autor mit dem Thema Open Innovation, Crowdsourcing und Socialnetworkstrategien. Er schreibt für diverse andere Webprojekte und betreibt das Fachblog Socialnetworkstrategien.de

Eine Reaktion

  1. Pingback von Ohne Rücksicht auf Verluste - Telagon Sichelputzer
    16. Dezember 2006, 16:55 Uhr

    [...] Eine wahre Größe als Verein zeigt kaum Größe, sondern nur Muskelspielchen. Ich verstehe durchaus, dass jetzt der DOSB sich um seine Markenrechte von “Olympia” und ähnlich geschützten Begriffen berechtigterweise sorgt. Ein Unternehmen, eine Organisation, eine Institution – egal wer es letztendlich ist, man möchte nicht, dass jemand eine Marke missbräuchlich nutzt. Aber das absolut inakzeptable Vorgehen, indem man für die belanglose und hochgradig unwichtige Nennung der Marke eine horrende Summe von 150.000 Euro als Streitwert betitelt, zeigt wiedereinmal, dass in gewissen Etagen nicht nachgedacht wird. Das ist ein Vorgehen nach dem Prinzip: “Ohne Rücksicht auf Verluste” [...]

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