Über das ANDERS|denken Blog bin ich aufmerksam geworden auf ein wunderbares Communitysourcing-Projekt (auch Crowdsourcing betitelt): Elephants Dream der erste Open Source Movie, produziert von der Blender Foundation und in Kooperation mit dem Netherlands Media Art Institut.
Hannes Treichl schreibt zu dem Projekt: “Verwirklicht wurde das Projekt von einem Heer an freiwilligen Programmierern, Künstlern, Medien- und Filmexperten,… Wie viele von ihnen bereit waren, kostenlos ihre Ideen und Kenntnisse einzubringen, verrät ein Blick auf die schier endlos scheinende Liste der Credits.
Warum Elephants Dream für mich ein Best Practice Beispiel ist: Weil es eindrucksvoll beweist, welche Energie Communities freisetzen können! Dort wo es eine Fangemeinde gibt und wo Enthusiasmus und Leidenschaft regieren, findet man nicht nur höchste Leistungsbereitschaft, ein riesiges Empfehlungsnetzwerk [vgl. Snakes on a plane] für das Endprodukt, Dynamik und Kreativität, sondern sogar Finanzierungsmöglichkeiten.”
Ja – das sind Sätze, die wir hören wollen! Aber er hat Recht. eine enthusiastische Community kann viel bewirken. Aber es bedarf auch einiger Führungsköpfe, die ein solches Projekt nicht aus dem Ruder laufen lassen und wieder darauf achten, das auch zielorientiert gearbeitet wird. Und eine Finanzierungsmöglichkeit wie in diesem Fall lässt sich halt nur bedingt auf andere Projekte übertragen. Schließlich entstand bei Elephants Dream eine DVD, die verkauft werden kann. Also ein echtes Produkt, das vertrieben wird. Andere Startups müssen da mit weniger Handfestem argumentieren.
















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