Was aus dem Hause Buenalog/Werbeblogger von Patrick Breitenbach kommt, wird für mich als Portal-Betreiber und Community-Manager immer interessanter. Gerade hat er einen langen und extrem interessanten Artikel mit dem Titel “Markenführung im Web 2.0: Community Management” gepostet, den ich auch jedem Portal-Betreiber nur empfehlen kann. Denn hat man ein Portal gibt es auch immer eine Community dazu.
Und gerade mit VisualOrgasm wollen wir 2007 ja so richtig durchstarten und gemeinsam mit unserer wunderbaren Kreativ-Community noch viel erreichen. (Aktuell versuche ich zwei befreundete Programmierer zu überzeugen einzusteigen und sich an VisualOrgasm zu beteiligen. Parallel dazu suche ich Investoren und Partner im Bereich Marketing).
Zurück zum Thema. Patrick Breitenbach schreibt zu seinem Community-Modell: “Die klassische Werbung ist dabei natürlich nicht überholt oder unverzichtbar. Das Community Modell kann das klassische Marketing sinnvoll ergänzen und dabei eine ungeahnte Kraft der Mundpropaganda freisetzen. Betrachten wir uns die Grafik, so fällt auf, dass zunächst einmal eine vertrauensvolle Beziehung zwischen Community und Marke aufgebaut werden muss. Dazu braucht man nicht mit allen Communitymitglieder in den direkten Kontakt treten, denn es gibt bereits zahlreiche Community Manager – übrigens ohne dass sie es wissen. Der Vorstand, Kassierer und Beisitzer sind die Community Manager der Offline-Communities. Foren-, Plattform- oder Blogbetreiber sind die Manager ihrer digitalen Community. Sie sind zudem die Opinion Leader einer Community, also diejenigen, die Meinungen weitertragen und damit zum großen Teil auch prägen. Denn auf ihre Meinung ist Verlass, nicht umsonst hat man sie zu ihrem Community Manager gewählt, bestimmt oder einfach ausgesucht. Gewinnt man als Unternehmen dessen Vertrauen (und damit meine ich nicht erkaufen), so kann man womöglich große Teile der Community als neue und begeisterte Kundschaft gewinnen. Es entsteht eine Vertrauens- und Empfehlungskette. Denn Communities können sogenannte Brand Evangelists hervorbringen, also Menschen, die offensiv nach außen für Produkte und Marken freiwillig und mit voller Inbrust werben. Die Macht der Mundpropaganda ist damit vollständig entfesselt.”
Ich spüre das seit einigen Monaten auch am eigenen Leib. Das Interesse von Unternehmen und Werbeagenturen an VisualOrgasm und unserer Community wächst. Was ich durchaus als positiv empfinde. Wenn eine Marke zu uns passt und wir selbst auch von ihr überzeugt sind, helfen wir gern ein positives Image aufzubauen bzw. weiter zu tragen. Gerade auch mit unseren Communitysourcing-Aktionen und den Berichten im VisualBlog können wir gut helfen für Aufmerksamkeit und Mundpropaganda zu sorgen, wie der Mister-Wong-Pixelhaus-Contest gerade wieder zeigt. Zukünftig wollen wir da noch viel offensiver an potentielle Kunden herantreten.
Der Schlusssatz von Patrick Breitenbach ist einfach so wunderbar, dass ich ihn auch hier als Schlussformel stehen lassen möchte: “>>Marken haben ein Gesicht wie der Mensch<<, so ein Zitat von Hans Domitzlaff. Wenn wir uns die Menschlichkeit in allen Unternehmensprozessen wieder ein wenig bewusster machen, so ist gutes Marketing und effektive Markenführung keine große Zauberei mehr. Der Mensch, der Kunde steht im Mittelpunkt - aber eben nicht nur als reines Lippenbekenntnis.”
Es lohnt sich auf jeden Fall, den ganzen Artikel im Buenalog zu lesen!!!







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