Danke, Hannes. Besser kann man es nicht schreiben.
Während sich die Deutsche Fussball Liga und allen voran der FC Bayern München überlegen, wie man private Online-Videos von Spielen verbieten kann und die Videoportale auch hörig folgen, um keinen Ärger zu bekommen, beweisen andere Ligen und andere Sportarten, wie man es auch machen könnte.
Die NHL zeigt sämtliche Spiele 48 Stunden zeitversetzt komplett auf Google Video. DAS ist der richtige Weg für die Fans. Denn so erreicht man viel mehr Menschen, kann online gleich noch Fanartikel verkaufen, kommt in engeren Kontakt mit den Fans, schafft ein großartiges Liga-Archiv und zeigt, dass man auf der Höhe der Zeit ist.
Denn keine namhafte Liga der Welt wird darum herum kommen, in den kommenden Jahren eigene Videokanäle einzurichten. Je eher je besser. Und Geld verdient man über Online-Werbung, die sicherlich keinen Fan stören wird, und über mögliche Bonus-Bezahl-Angebote. Zum Beispiel denkbar: Champions-League-Vorrunde frei für alle im Internet erreichbar, aber mit 48 Stunden Zeitverzögerung. Wer live sehen will, zahlt pro Spiel 2 Euro. Da dürften anständige Summen zusammen kommen.
Und User generated Content wird im Falle NHL auch gleich noch mit angeregt. Hannes schreibt: “Während anderswo geklagt wird oder Kameraverbot herrscht, fordert die NHL ihre Zuseher aktiv zum Filmen und Fotografieren auf! Crowdsourcing vom Feinsten: Die Fanvideos sollen ins Internet gestellt werden, um sich zu verteilen. ”















Eine Reaktion
06. November 2006, 08:54 Uhr
hey matias, so was kann nur ein bayern-hasser schreiben! ;) der fcb gehört zu den innovativsten sport-unternehmen, was die vermarktung der eigenen möglichkeiten anbelangt. stichwort: bayernspiele und T-online bzw T-mobile. die DFL ist nicht die NHL! und die NHL ist noch dazu ‘ne geschlossene veranstaltung. die fernsehrechte sind dort schon seit jahren ganz anderes aufgeteilt. und es gibt keine konkurrenz mit anderen ligen. das problem sind nicht die bayern – die sind für alles offen, so lange es einen erfolgsorientierte verteilung der gelder gibt – sondern die DFL.