Was lese ich da gerade im Spreadshirt-Blog?
“Was macht ein Unternehmen, welches seinen eigenen Charakter aus den nichteigenen Taten vieler anderer generiert, eigentlich unverwechselbar?”
Oder weiter oben: “Nun die giftige Zutat Nummer drei, das Crowd Sourcing. Wikipedia ist hier noch nicht so weit, deshalb näher ran an die originale Quelle. Der Blog von Wired-Author Jeff Howe gibt bereitwillig Auskunft. Frei übersetzt handelt es sich um Crowd Sourcing, wenn ein Unternehmen oder eine Institution eine Funktion, die traditionell von Angestellten ausgeübt wurde, an ein undefiniertes (und üblicherweise großes) Netzwerk von Menschen abgibt, in dem es keinerlei Ausschlußkriterien gibt.
Jetzt kommt’s: Undefiniert und keinerlei Ausschlußkriterien. Wir haben also keine Ahnung wo’s lang geht! Das Logo ein Tropfen aus dem Meer des Chaos. Damit wiederum Spreadshirt, gleichzeitig aber auch nicht, weil nicht home grown. Ist es nun eigentlich möglich ein greifbares Bild eines Unternehmens zu schaffen, wenn jeder irgendwie irgendwas dazu beitragen kann? Ist das dann noch die Suppe, die nach dem Schweiß der Spreadshirt-Getriebenen schmeckt oder sind alle crowd sourcenden 2.0-Unternehmen dazu verdammt, zurechtgeschliffen zu enden, wie ein Flußbettkiesel in einem chinesischen Kampfsportfilm?”
Dazu muss man wissen, dass das (nicht mehr ganz) neue Spreadshirt-Logo, der Fingerprint, mittels Crowdsourcing gesucht und gefunden wurde.
Das hört sich ja alles fast nach einem Identitätsverlust bei Spreadshirt an! Ist aber wohl eher nicht ganz so ernst gemeint. Das Spiel mit den vielfältigen Schatten und Schattierungen des Web 2.0. Spreadshirt ist weiterhin mitten drin.
Nachtrag: wunderbar geschrieben der Blog-Artikel!






Eine Reaktion
18. November 2006, 17:26 Uhr
Ich werde rot!