Erstaunlich aber anscheinend wahr: Geldverdienen mit freier Musik funktioniert.
Auf Heise online habe ich gerade einen sehr interessanten Artikel entdeckt, wo es darum geht, wie unabhängige Musikplattformen mit “Open Content” tragbare Geschäftsmodelle aufbauen, sich von traditionellen Plattenfirmen abheben und dennoch Geld verdienen.
Unter anderem heißt es in dem Artikel: “Hilfreich sei ferner der Aufbau von Kontakten etwa zu Rundfunksendern und zur lokalen Musikszene über die Pflege einer Online-Fangemeinde mit Hilfe von Blogs oder Foren hinaus. Generell würden Netlabel von der “Aufmerksamkeitsökonomie” profitieren, durch das Verschenken von Musik also zunächst einmal Werbung für sich machen und damit potenziell größere Interessentenkreise anziehen. Ein genereller Vorteil der Online-Musikdistributoren sei auch, dass sie auf Restriktionen durch Systeme zum digitalen Rechtekontrollmanagement (DRM) verzichten.”
Gerade die frei verfügbaren Songs werden von immer mehr Leuten genutzt, zum Teil halt auch kommerziell. Darüber fließt dann Geld. Und iTunes hat es ja bewiesen, dass die Leute im Netz tatsächlich bereit Geld auszugeben für Songs, solange man den Eindruck hat, nicht abgezockt zu werden. Ich denke auch, dass einige dieser Musikplattformen neben den großen Ecommerce-Shops wie iTunes oder Amazon durchaus eine echte Chance haben, solange sie sparsam mit ihren Ressourcen umgehen und ihre Grenzen kennen.






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