Crowdsourcing für einen Werbespot während des Super-Bowls

Matias Roskos
11. September 2006, 18:30 Uhr, 5 Reaktionen

Das ist eine Nachricht, die wie Musik in meinen Ohren klingt. Studenten in den USA sind aufgerufen Ideen für einen Chevrolet-Werbespot einzureichen, der während des Super-Bowls gezeigt werden soll.

Was habe ich gerade vor ein paar Stunden hier im Blog geschrieben? Öffentliche Pitches als Crowdsourcing. Bitteschön. Genau solche Aktionen habe ich gemeint. Ob man sie am Ende Crowdsourcing nennt, so wie ich. Oder aber User-Generated-Advertising-Idea oder wie auch immer. Die User machen die Werbung von morgen. Immer in Zusammenarbeit mit Werbe- und Grafik-Agenturen natürlich, die ihr professionelles Know-how bei der eigentlichen Erstellung dann einbringen.

Danke an Martin auf ConnectedMarketing und Rob in TRND-Blog für diese Nachricht auf ihren Blogs!


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Über den Autor

Matias Roskos
2707 Beiträge

Matias Roskos ist der Gründer des VisualBlog. Neben seiner Tätigkeit als Blogger ist er noch Inhaber von Deutschlands erster Community- und Crowdsourcing-Agentur VOdA. Als Crowdsourcing-Evangelist beschäftigt er sich als Redner und Autor mit dem Thema Open Innovation, Crowdsourcing und Socialnetworkstrategien. Er schreibt für diverse andere Webprojekte und betreibt das Fachblog Socialnetworkstrategien.de

5 Reaktionen

  1. Kommentar von Martin Oetting
    11. September 2006, 18:54 Uhr

    Es bleibt aber das Problem bestehen, dass man nicht ausschließen kann, dadurch in den Geruch eines “Ideenabstaubers” zu kommen. Die Maßnahme, sich dabei an Studenten zu wenden, ist hier ein guter Ansatz, denn auf diese Weise ist die Gefahr etwas geringer: Wettbewerbe unter Studenten sind anerkannte Instrumente zum Finden von Nachwuchs, insofern unproblematischer.

  2. Kommentar von Matias
    12. September 2006, 10:35 Uhr

    Ja, die Gefahr besteht auf den ersten Blick erst einmal.
    Aber man muss die genauer Abläufe und Konditionen der entsprechenden Crowdsourcing-Aktion offen kommunizieren.
    Und es ist aus meiner Sicht verdammt wichtig, dass der oder die Gewinner entweder fair entlohnt werden oder aber gar in den Entscheidungsprozess mit einbezogen werden.
    Das simple Abgreifen von guten Ideen ist extrem anrüchig. Korrekt. Aber es geht ja darum kreative Leute einzubeziehen in Kampagnen.

  3. Trackback von ANDERS|denken blog
    14. September 2006, 22:01 Uhr

    Diese 30 Sekunden machen dich berühmt…

    Ideen für den teuersten Werbespot der Welt? 2,5 Millionen US$ kostet ein 30-Sekunden Spot während der Super Bowl im Februar 2006.
    Über die Super Bowl: Es ist weltweit eines der größten Einzelsportereignisse und erreicht in den Vereinigten Staat…

  4. [...] Ein ganz wichtiger Punkt ist dabei das Thema Crowdsourcing. Wir würden gern unsere extrem kreative Community nutzen, um in diesem Segment noch viel aktiver zu werden. Und dabei geht es dann nicht nur um das Designen von T-Shirts, sondern um die vielfältigsten Ideen, die realisiert werden könnten. Sie zum Beispiel diese Aktion hier. [...]

  5. Pingback von VisualBlog - das VisualOrgasm-Weblog » Doritos-Crowdsourcing
    06. Januar 2007, 11:06 Uhr

    [...] Kennt hierzulande jemand Doritos-Chips? Ich nicht. Spielt aber auch keine Rolle. Denn hier geht es um Crowdsourcing. Hannes Treichl berichtet darüber, dass nach Chevrolet nun auch Doritos sich einen Werbespot, der während des Super Bowls in den USA ausgestrahlt werden soll, von seiner Community erstellen lässt. Es gab mehr als 1.000 Einsendungen und die fünf Finalisten stehen nun fest. Es darf gevotet werden. [...]

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