Extrem interessant finde ich die Meldung auf Heise.de, dass Microsoft sich eine Methode zur Selbstregulierung in Social Networks patentieren lassen will.
Ich habe da weniger Angst, dass der Gigant Microsoft auch in diesem Bereich reglementierend und dominierend eingreifen will. Ich finde es eher spannend, weil diese Vorgehensweise zeigt, welch große Bedeutung Microsoft Social Networks beimisst. Auch VisualOrgasm und Cajong sind ja Social Networks, auch wenn der Netzwerk-Gedanke bei VO noch ausgebaut werden müsste.
Communities, Crowdsourcing und Social Networks gewinnen endlich immer mehr an Bedeutung. Ich freu mich darüber, als langjähriger Community-Betreuer.
Wie diese Regulierung in den Netzwerken aussehen soll? Durch Verteilen oder den Austausch von “Geschenken” als Anreiz für gutes Verhalten könne sich das Netzwerk selbst regulieren und nicht wie in herkömmlichen Netzwerken beispielsweise durch Bewertungssysteme. Diese “Geschenke” könnten in Form von Ressourcen, die in herkömmlichen Networks womöglich kostenpflichtig sind, von anderen Nutzern oder vom System selbst ausgetauscht oder verschenkt werden, heißt es weiter in dem Antrag. Als Beispiele führt Microsoft den verfügbaren Speicherplatz und “Multimedia-Objekte” an. Ein Nutzer, der in “positiver Art” mit einem anderen agiert, könne auch mit der Erweiterung seiner Tauschmöglichkeiten rechnen. Einem Mitglied, das seine Ressourcen nicht ausreichend nutzt, könnten diese entzogen und einem anderen als Belohnung für sein “gutes Verhalten” überreicht werden.

















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