Was ist Schönheit

Wir reden immer von „Schönheit“. Wir lieben „schöne“ Dinge. Aber was ist „Schönheit“? Und warum ist uns das so wichtig?

Schönheit tut der Seele gut. So mein Empfinden. Schönheit streichelt die Sinne. Sie lässt uns innehalten. Die Zeit wird angehalten. Und wir genießen. Für einen Augenblick. Der manchmal zu einer Ewigkeit wird.

Wir betrachten etwas und etwas ganz tief in uns drin sagt es: „Ja! Das ist wunderschön.“

Und was genau ist schön? Ist es der wundervoll geformte Busen einer Frau? Oder eine Blume in voller Pracht? Natur? Ein Fluss? Das Meer! Der Horizont, wenn man von einem (menschenleeren) Strand aufs Meer schaut ist immer schön. Stimmt’s? Bis ein Dampfschiff sich ins Bild schiebt.

Es gibt Kunstwerke, die sind schön. In die möchte ich eintauchen. Minutenlang, stundenlang. Das Lachen eines sympathischen Menschen kann wunderschön sein. Der Sternenhimmel, der blaue Himmel eines sonnigen Sommertages, ein Lavendelfeld – all das kann wunderschön sein.

Schönheit tut uns gut. Sie ist gut für unsere Seele.

Habe ich recht?

Kroatien Sonnenuntergang

Die Seiseralm in Südtirol

Grafisch gelungene Buchcover

Ich liebe Bücher. Ich liebe es zu lesen. Es gibt so viele wunderbare Geschichten, die Menschen erzählen. Das ist nicht nur beeindruckend. Es macht mir auch Angst. Weil ich befürchte, nein: weil ich weiß, dass ich viele einzigartige Geschichten verpasse. Ich kann nicht ALLES lesen. Und auf vieles werde ich ja noch nicht einmal aufmerksam. Was auch ein wenig damit zu tun hat, welche Bücher in der Buchhandlung meines Vertrauens gerade zentral ausliegen. Wenn ich mich mal nicht nach einer Empfehlung aus der ZEIT richte.

Bei der Auswahl spielt, wenn nicht die Empfehlung anderer, unterbewusst auch das Buchcover eine Rolle. Auch wenn das jetzt niemand zugeben mag. Aber intuitiv greifen wir zu Büchern, die uns neugierig gemacht haben. Über den Titel, aber vor allem auch über das Cover. Wenn das Buch denn so präsentiert wird, dass das Cover auch zu sehen ist. Vieles in unserem Leben entscheidet das Unterbewusstsein. Und dabei spielen grafische Reize und positive visuelle Signale eine nicht zu unterschätzende Rolle.

Ich habe mal ein wenig in meinem recht reichhaltigen Bücherregal gestöbert und nach Covern gesucht, die „gut sind“. Grafische Werke, bei denen ich hängen bleibe, wo ich zweimal hinschaue. Die neugierig machen. Die nicht „0815“ sind. Das Erstaunlichste bei dieser Suche war, dass schätzungsweise 90% der Bücher ein komplett langweiliges, ja banales Cover haben. Kaum jemand scheint sich wirklich Mühe zu geben bei der Gestaltung der Einbände. Zumindest nicht bei Romanen.

Ich war schockiert. Vieles macht dabei den Eindruck, als hätte man das erstbeste Bild, was möglichst wenig kostete, raufgepappt. Da gefallen mir die Bücher sogar noch besser, die ganz ohne grafische Elemente auskommen und einfach den Titel des Buches sprechen lassen.

Aber es gibt auch Ausnahmen. Hier mal fünf Beispiele von Covern, die ich gelungen finde. Die die Neugier wecken und die einen innehalten lassen. Bevor man das Buch aufschlägt und anfängt zu lesen…

Buchcover-Eine-Taube-aus-dem-Osten
„Eine Taube aus dem Osten“ – Mark Helprin – Fischer Taschenbuch Verlag 1990
Buchcover-Er-ist-wieder-da
„Er ist wieder da“ – Timur Vermes – Bastei Lübbe 2012
Buchcover-Lolita
„Lolita“ – Vladimir Nabokov – Rowohlt Taschenbuch Verlag 1999
Buchcover-Mark-Twains-tolle-Geschichten
„Mark Twains tolle Geschichten“ – Magnus Verlag Wien
Buchcover-New-York-Trilogie
„Die New York-Trilogie“ Paul Auster – Rowohlt Taschenbuch Verlag 2002

Welches sind Deine Lieblingscover in Deinem Bücherregal? Hast Du ein Buch, welches Du mir empfehlen möchtest? Immer her damit! Ich freue mich.

Deepart.io im Test

Auf Deepart.io kann man sich aus einem Foto ein Artwork im Stil von beispielsweise van Gogh  machen lassen. Auch eigene Styles scheinen möglich zu sein. Ich weiß – in Photoshop gibt es etliche Filter, die Ähnliches oder gar das Gleiche tun. Dennoch: eine spannende Spielerei mit zum Teil erstaunlichen Effekten.

Hier ein Portrait von mir. Netter Effekt, nicht wahr?

Und hier ein Foto der Golden Gate Bridge in San Francisco, mit drei verschiedenen Styles verfremdet. Die Basis war Deepart.io im Test weiterlesen

Wie gern wär ich in New York – Pictoplasma Conference am 7./8. November 2018

Sophie Koko Gate, Mike Perry, Alex Norris, Paul Budnitz usw. – die Liste der Kreativen ist, mal wieder, lang, beeindruckend und inspirierend. Sie macht Lust auf einen kleine New-York-Trip im November. Wer ist mit dabei? Lasst uns zwei Tage eintauchen in die Welt der sogenannten zeitgenössischen Kunst.

Wie gern wär ich in New York – Pictoplasma Conference am 7./8. November 2018 weiterlesen

Farbiger Stier von AJ Fosik

Bei den Arbeiten von AJ Fosik klappt mir immer wieder die Kinnlade herunter. Grandios. Einfach nur gandios.

This guy

Gepostet von AJ Fosik am Dienstag, 4. September 2018